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Samstag, 12. Februar 2011

Q310: In Hamburg begann es an der Hafenstraße

Betsy, unsere Scrum-Tafel, ist ein wahres Kunstwerk. Aufgeteilt in Problem-Game und End-Game Zeilen, einer Terminspalte damit die Pigs wissen wann Code-Freeze ist und nur mehr PairProgramming erlaubt ist, eine Spalte in der die neuen Stories darauf lauern in Angriff genommen zu werden, und natürlich die Zeilen für die Stories die bereits in Arbeit sind.

Alle Developer schreiben ihre Tasks auf gelbe Post-It’s und pflastern damit die Tafel zu. Alle? Nein, ein Aufständischer St. Pauli Fan, nämlich FRAFU, begehrt dagegen auf. So wie damals auf St. Pauli alles mit einer Hausbesetzung in der Hafenstraße begann so hat auch er eine Zeile gekapert und hängt dort Post-It’s in Form von blauen 3,5 Zoll Disketten auf. Eine Spezialanfertigung die er in Amerika bestellt hat.

Seit 6 Wochen mosern der Scrum-Master und ich herum weil die blauen Zettel der Scrum-Tafel Feng-Shui-mäßig den Garaus machen. So kann der Feng-Shui Drache nicht auf der Tafel landen.

Unser Einwand von wegen „Das bringt die totale Unruhe auf die Tafel“ geht FRAFU 8-Spurig an den Backen vorbei. „Losts meine Zeddln in Rua, des is a Ausdrugg meina Indiwidualidäd!“, kommt dann immer als Antwort von ihm, gefolgt von einem: „Bis zum nägstn moi moch is wegga.“

Der Rest der Meute heult dann zwar auf, aber keiner käme auf die Idee etwas dagegen zu tun. Keiner? Richtig, keiner. Zumindest bist letzten Freitag.

Gestern 14:00 Uhr, der tägliche Frage und Antwort Kreis. Eigentlich ist FRAFU dran. Doch ich stelle die ketzerische Frage nach dem Dasein der schiachn blauen Zettel. TheBoss macht auch sofort mit, und innerhalb kürzester Zeit ist die Schweinefarm in Aufruhr.

Während die Herren der Schöpfung innerhalb kürzester Zeit mit der Diskussion hilflos überfordert sind, erhebt sich KillBill. In sich ruhend, zentriert durch jahrelang zelebrierte Stockfechterei, das lange schwarze Haar zu einem Zopf geflochten, schreitet sie stolz wie ein japanischer Samurai in Richtung Scrum-Tafel.

Während der Rest der Truppe Maulaffen feil hält, nimmt KillBill die FRAFUischen Post-It’s von der Tafel, schlichtet die schiachn blauen Papierln, zerreißt diese und wirft die Schnipsel in den Papierkorb mit den Worten: „So, jetzt hätten wir das auch erledigt! Wer ist der Nächste?

Wie sagte einst ein berühmter preußischer Schriftsteller: „Dass die Frauen die letzten Worte haben, beruht hauptsächlich darauf, dass den Männern nichts mehr einfällt!

Darauf trink ich einen.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Q305: "KHG und super weiße Weste“ verhält sich wie „Oracle und Java“ wie „FRAFU und Windows“

Nachdem unser Product Manager ja ein Wiffzack ist, werden wir bis zur Herbst-Release ein paar unserer Module Smart-Device-tauglich machen. Aus diesem Grund hat ein neues Projekt gestartet. Codename: SD goes Android.

Letzten Freitag beim Business-Update hat nun TheBoss den Projektplan für das Smart-Device-Projekt vorgestellt und für Glubschaugen gesorgt. Ich hab die größten Glubschis bekommen, sind doch bei näherer Betrachtung eine Unmenge von Testtagen geplant. Wirklich. Das ist kein Joke! Der Releasemanager würde sagen: „Could you imagine! 35 Days!

Schön dass so viele Tage für das Testen verplant sind. Unschön das alle Testaktivitäten in Workpackages mit den ominösen Namen „Test and Documentation“ verpackt sind. Mit Documentation ist die Erstellung der Benutzerdoku gemeint, und nicht das Festhalten von Testergebnissen. OK, die Anzahl der geplanten Testtage stimmen mich gnädig und ich sehe über diesen Fauxpas hinweg.

Trotzdem. Das Testen der Software und das Erstellen der Benutzerdoku in einem Atemzug zu nennen verhält sich wie „KHG und super weiße Weste“, wie „Oracle und Java“, wie „FRAFU und Windows“. Ich hör schon FRAFU sagen: „Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich!

Bei näherer Betrachtung des Projektplans stell ich dann aber fest dass zwar jede Menge Testdurchführung geplant ist, für die Testkonzeption aber keine Minute aufscheint. Heißt das, wir testen ohne Plan?

Nein, das kann natürlich nicht sein. Ein kurzer Einspruch bei TheBoss vie Post-It und die Sache ist geritzt. In MS-Project ist das Anlegen eines neuen Tasks via dem Post-It-API ein Kinderspiel.

Nachdem Android ein spanisches Dorf für mich ist, muss jetzt natürlich mal das Testobjekt beschnuppert werden, damit der Testmanager weiß wo der Bartl den Most her holt, bzw. wo sich Android und  Robotium treffen können.

Nichts leichter als das. Gestern hab ich mit FRAFU-Unterstützung das Android-SDK auf meiner Workstation zum laufen gebracht und das berühmte „Hello World“ zum Leben erweckt. O-Ton des Erzrapidlers: „Warum nimmst net gleich a gscheits Betriebssüstem?“ Ja, ja, Franz, Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

Hello World reicht natürlich nicht, und deswegen war dann am Abend Android-Literatur das Betthupferl.

Andorid-Manifest, Activity, Sandboxprinzip, Dalvik, Island,… interessant … Chrrrrrrrrrrrrrrrr….

Freitag, 5. November 2010

Q279: Was mach ich jetzt mit meinen Wochenenden?

Was vor 11 Monaten mit den Worten „Du weiß doch sicher was COBIT ist, oder?“ (Q54) begonnen hat, ist soeben beendet worden. Ich habe das letzte elektronische SAS70-Papierl (aka Wikiseite) mit dem Hinweis: „done, released“ abgelegt.  

Zumindest Teil 1 des SAS70-Projekts ist somit abgeschlossen. Wie hat BigBoss heute beim Friday-Update so schön gesagt: „Nächste Woche ist die Woche der Wochen. Kein internes Probeaudit, kein Prozessreview, kein Prozessaudit. Vorbei mit den ganzen Proben und den internen Reviews. Nächste Woche ist Ernst & Young da und schaut was wir die letzten Monate geleistet haben!

Die Pflicht ist getan, am Montag kommt die Kür dran. Das Audit.

Vorbei die unzähligen Diskussionen mit widerspänstigen Prozessmanagern und Prozessowner (Q159).

Vorbei die unzähligen Diskussionen mit den PMC’s warum ein Testprotokoll mit dem Inhalt „Runs smoothly“ kein SAS70-konformes Testprotokoll ist.

Vorbei die unzähligen Diskussionen mit BigBoss über die Benennung von Wikiseiten und die Definition was ein Business-Continuity-Plan nun beinhalten muss und was nicht.

Vorbei die unzähligen Kebabs und Baklavas (Q266) die meinen Schwimmreifen weiter aufgeblasen haben.

Projektabschluss Teil 2 startet also am Montag. Da nimmt Ernst & Young dann unser internes Controlsystem aus einander. Der eine oder andere Prozessmanager wird dann Blut und Wasser schwitzen. Ich, Kebab und Baklava.

Ich geh jetzt heim und genieße das erste Wochenende seit langem ohne das zu Hause am Küchentisch eine Mappe mit der Aufschrift „SAS70 – offene Punkte“ herumliegt und darauf wartet abgearbeitet zu werden.

Vorher mach ich aber noch einen Abstecher zum Türken. Weil der Schwimmreifen hat noch Platz für ein kleines Leckerli.

Donnerstag, 4. November 2010

Q278: Erdkunde für Runaways

Gestern 14:03 – Ich stehe im Büro vom BigBoss und wir quatschen über die bevorstehende SAS70-Prüfung.

[Der geneigte Leser dieses Blogs denkt bereits nach dem ersten Satz: „14:03 und Q. ist nicht beim Daily Scrum? Das wird teuer!“ Nun ja, ich denke mir noch gar nichts weil mir ja zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst ist das es wieder teuer wird! Also, noch mal von vorne]

Gestern 14:03 - Ich stehe im Büro vom BigBoss und wir quatschen über die bevorstehende SAS70-Prüfung. Ich brauch aber noch Unterlagen von meinem Schreibtisch und gehe zurück in den Schweinestall (vormals Fraggleshöhle) um diese zu holen.

Vor der gläsernen Stalltür muss ich stehen bleiben. Die ist nämlich geschlossen. Geschlossene Stalltür bedeutet: Daily Scrum oder Refactoring Day. Was wiederum bedeutet: „Chicken bitte draußen bleiben! Schweine füttern verboten! (Q157)“ Heute ist aber kein Refactoring Day!

Ein Blick auf die Uhr sagt: 14:04. Scheiße 4 Euro aus meiner Tasche für’s Scrum-Herzal. Vielleicht kann ich mich raus reden. Vielleicht bemerkt es aber auch keiner.

Ich senke also mein Haupt und schleich mich leise bei der Tür rein. So als ob nichts passiert wäre, stelle ich mich einfach dazu. Alle lauschen gerade den Antworten von GloryHunter, unserem Neuen aus Westösterreich. TheBoss würde Südschwede zum Westösterreicher sagen, der Servicemanager würde Ostdeutscher sagen. Warum Ostdeutscher? Weil unser richtiger Südschwede, der eigentlich ein Ostdeutscher ist, nach dem Geografieverständnis des Servicemanagers auch ein Westpole ist. Klar? Vergiss es!

Genug mit Erdkunde. Geschafft. Keiner nimmt Notiz von mir. Das ist so als ob man mit 120 in einer 80er-Zone an einem Polizeiauto vorbeifährt und die halten dich nicht an. Baueh, noch einmal Glück gehabt.

Noch einmal Glück gehabt? KillBills Körper nimmt nach 10 Sekunden Spannung auf, schaut mich mit zusammen gekniffenen Augen an und zischt: „Eine Minute noch und es wären fünf Euro!“ Soviel zu „Nochmal Glück gehabt!“.

Nachdem Daily-Scrum-Schulden Ehrenschulden sind, und ich ein Ehrenmann bin, füttere ich also am Ende der Veranstaltung das Scrum-Herzal mit 2x2 Euro. Während ich darüber nachdenke wie viel Baklava ich dafür kaufen könnte, denke ich noch einmal über die Erdkunde-Theorie vom Servicemanager nach:

Wenn also der Ostdeutsche, als Südschwede bzw. auch als Westpole durchgeht, was ist dann eigentlich unsere richtiger Pole?

Vielleicht ein Nord-Ost-Österreicher?

Samstag, 30. Oktober 2010

Q276: What does agile mean? Teil II

Ich habe am Mittwoch in der Früh ganze 45 Minuten benötigt um den Begriff „agile“ zu erklären (Q275). FRAFU, eines unserer Development-Pigs hat am Nachmittag beim Daily Scrum dazu gerade mal 20 Sekunden gebraucht.

Also, what does agile mean?

Ich schieb in Sachen Software-Tests zur Zeit ja eine ruhige Kugel. Ruhige Kugel da ich zu 100% im SAS70-Projekt unterwegs bin. Bis zur Prüfung nächste Woche ist noch jede Menge zu tun und daher bin ich von allen Testaktivitäten entbunden. Also bin ich zur Zeit quasi ein Chicken. Aber nur quasi.

Trotz meiner Abstinenz nehme ich täglich am Daily Scrum teil. Denn sobald das SAS70-Projekt fertig ist, muss ich schon den System Qualification Test für die nächste Release vorbereiten. Aus dem Grund muss ich einfach am Ball bleiben was die Ferkel-Bande macht.

Der guten Ordnung halber, stellt TheBoss mir auch die 3 berühmten Fragen. Meistens beantwortet er sie auch gleich selbst, weil es eh immer die gleichen Antworten sind: SAS70 / SAS70 / SAS70.

Also: Seit dem letzten mal habe ich SAS70 gemacht, bis zum nächsten mal werde ich SAS70 machen, und im Weg steht mir: SAS70.

Doch halt. Ich verplappere mich schon wieder. Es geht um die Definition von „agile“.

Also FRAFU verkündet voller Stolz dass seine Story fertig ist und somit DONE ist. Ein Blick auf die Tafel sagt mir: Das kann nicht sein. Rechts in der Spalte DONE hängt zwar ein Berg gelber Zettel, doch ein einsamer gelber Zettel in der linken Spalte (aka noch zu erledigen Spalte) beweist das Gegenteil. 

Was drauf steht?

Review Spec“, steht drauf. Gemeint ist der Review durch den Product-Owner. Nachdem ketzerisch mein dritter Vorname ist – goschat ist der 2. - kommt auch schon die Frage: „Tschuldigung FRAFU, wie kann die Story auf DONE sein, wenn die Dokumentation nicht abgenommen wurde?

Während FRAFU voller Ehrfurcht den gelben Zettel nimmt und in die DONE-Spalte ablegt interpretiert er den 2. Grundsatz des agile Manifestos wie folgt: „Doku brauch ma nimma, is eh scho fertig!

Na, hab ich zuviel versprochen? Agile Softwaredevelopment auf den Punkt gebracht. Ich hab dafür 45 Minuten gebraucht.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Q270: Tennis spielt man auch nicht mit Semmelknödln!

Dramatik pur: Wer gewinnt die Squash-Runde im Racketlon. Das leicht spekulative Twitter-Protokoll einer Squash-Begegnung die sich fast genau so abgespielt hat. (Hinweis des Autors: Twitterprotokolle ließt man von unten nach oben!!!)

FOX @Q #sdraq
+ Mit einem blauen Ball wäre das nicht passiert!

12:47 a.m via iPhone
FRAFU @all #sdraq + Fox hat gerade Q den Schläger ins Gesicht gedroschen+ Typisch für einen Squashspielenden Tennisspieler + Was tropft da Rotes auf den Boden runter?
12:46 a.m via Tweety
pistolPete @TheBoss #sdraq + Yes I have time to teach you in Overschall Aufbeat + But, do you have a cow who can shit so much money to pay for these lessons?
12:45 a.m via Blackberry
FOX @all #sdraq
Ihr sollte sehen wie Q. drein schaut + 11:4 für mich.

12:37 a.m via iPhone
Q @FOX #sdraq
+ kumm eina + Spü ma den Heilända Kap weida

12:35 a.m via Tweety
FOX @all #sdraq
+ Mit einem blauen Ball hätte er keine Chance. Ahhhh + Gut hast du gewonnen

12:34 a.m via Tweety
FRAFU @FOX #sdraq
+ Schön gespielt + Bringst du den Schlag ein zweites mal auch zusammen?

12:33 a.m via Tweety
G.I.JO @TheBoss #sdraq
+ So jetzt panieer i die + kum eina zu mia.

12:32 a.m via Tweety
TheBoss @Q #sdraq
+ Mit einem blauen Ball hättest keine Chance gehabt

12:31 a.m via iPad
Q @TheBoss #sdraq
+ 21:10 für mich + Schönes Spiel, danke.

12:31 a.m via Tweety
FOX #sdraq
Wahhhhhhhh + Scheiß Ball + Der FRAFU gewinnt noch! + Neeiiiin!

12:30 a.m via iPhone
Q#sdraq
+ Scheisse + Wie hat der den Ball jetzt gespielt?

12:29 a.m via Tweety
TheBoss @Q #sdraq
+ Gell da schaut er jetzt deppat + das Großmaul + Punkt für mich + Gute Taktik.

12:29 a.m via iPad
FRAFU @all #sdraq
+ 17:9 füa mi + Fox serviert + Vielleicht soid ma mit an blauen Boin spün?

12:25 a.m via Tweety
FOX #sdraq
Wenn der Ball nur höher hüpfen würde + Das ist unfair + Scheiß Squash

12:23 a.m via iPhone
FOX @TheBoss #sdraq + Ahhhhhhhhhhhh + Neiiiiin + Ich dachte FRAFU kann nicht Squash spielen + Die haben mich hinein gelegt + Und dazu der Ball + das wird Q büßen
12:15 a.m via iPhone
TheBoss @Q #sdraq
+ 2:6 woa woi nix mit Übaschoi + Oder?

12:08 a.m via iPad
Q @TheBoss #sdraq
+ 6:1 füa mi + TheBoss serviat + Da nechste Ritön von mia hot Übaschall-Gschwindigkeit + Dea wiad schaun!

12:07 a.m via Tweety
Q @TheBoss #sdraq
+ kumm endlich in den Käfig und spü ma + i werd scho wieda kalt

12:07 a.m via Tweety
G.I.JO @FOX #sdraq
Geh bitte + Mitn blaun Flummi kaunst im Kindagortn spün + Tennis spüst jo a net mit Semmeknedln + So sind nun mal die Regeln + Rot und Blau für Kinder, Waisen, Nerds und Frauen + Double-Dot für richtige Männer + Jetzt spüds endlich es Hendln
12:03 a.m via iPhone
FOX @TheBoss #sdraq
+ FRAFU und Q sagen wir müssen mit einem Gelben-Double-Dot Ball spielen + Der springt ja gar nicht! + Ich will mit blau spielen, wie gelernt + #sdraq
11:55 a.m via iPhone
Q @FRAFU #sdraq
+ bin schon seid ana Stund do und spü den Boi woarm

11:38 a.m via Tweety
FRAFU @Q #sdraq
Gemma scho frira und spü ma uns ein?

11:37 a.m via web
TheBoss @pistolPete #sdraq
+ hi mr. Sampras + need 5 practice hours to learn aufschlag mit lichtgeschwindigkeit + you have time?

11:36 a.m via iPad
TheBoss @FOX #sdraq
Sei nicht übermütig du junga Tuta + Hast eh gesehen + Badminton konnte er ja angeblich auch nicht + Und dann das + Puffbrause gibt es wenn wir den Sack zugemacht haben
11:34 a.m via iPad
FOX @TheBoss #sdraq
Q hat FRAFU zweimal mit zu Null vom Platz geschossen + Ich überlege ob ich ihm 5 Punkte Vorsprung gebe damit es nicht langweilig wird + Stell schon mal die Puffbrause kalt
11:33 a.m via iPhone
FRAFU @Q #sdraq
+ Naa + des woa a guata Schachzug dast jedn erzöht host das i a Pfeiifn bin + Da Fox wiad se auscheissn waun i eam de Boin um de Uawaschln hau ;-)
11:33 a.m via web
Q @FRAFU #sdraq
+ Waas Fox scho dast in Wirklichkeit besser Skwosch spüst ois er?

11:31 a.m via web
Q @all #sdraq
+ 1200 Treffpunkt Tennispoint. Vergesst Squash-Schläger nicht + FRAFU gegen FOX @Court 1 + Q gegen TheBoss Court 2 + Möge die Macht mit euch sein
11:30 a.m from web

Freitag, 1. Oktober 2010

Q260: Der Sprint ist Tot, es lebe das Quarter

Unser Scrum-but – bei uns heißt das MODENA – sieht ja keine Sprints im herkömmlichen Sinn vor. Statt dessen gibt es einfach einen ordinären Release-Zyklus, bei dem die Pigs in Ruhe arbeiten können und sich ihre Stories und Post-It’s selbst organisieren.

So geht’s aber net. Der guten Ordnung halber brauchen wir natürlich einen griffigen Namen für den Release-Zyklus. Weil immer wenn jemand im Team das Wort Sprint verwendet, kommt von KillBill der Einwand: „Wir machen kein Scrum, daher gibt’s auch keinen Sprint!“. Recht hat sie, aber wir sind das so gewohnt. KillBill ist nicht nur für political correctness zuständig, nein, KillBill kümmert sich auch um unsere sprachliche Qualitätsicherung.

Nun ja. Wir brauchen einfach einen anderen Namen für den Sprint.

Hmm? Wie wär’s mit Entwicklungsperiode? Hört sich fast nach V-Modell-XT an. TheBoss wird sich hinter seinem Keyboard umdrehen wenn er das liest. Seit meinem Vorstellungsgespräch vor 2 Jahren weiß ich, was er von diesem Wort hält. Das V-Wort hätte mich beinahe den in Aussicht stehenden neuen Job gekostet.

Und was ist mit: Jetzt-entsteht-das-Dinge-Game? Zeit-bis-zum-nächsten-Day-After? 

Hört sich alles Scheiße an. Nachdem wir jetzt Amerika erobern, könnten wir uns am American Football orientieren. Scrum kommt ja auch aus dem Rugby.

Der Gedanke gefällt mir.

Statt dem Daily-Standup hätten wir dann ein Daily-Huddle. Im Huddle werden dann die anstehenden Spielzüge, also die Tasks, also die Post-It’s, besprochen.

Football-Huddle:
Slot-I-Right – 21 Fake – Sweep Right – Pulling Guard

Will heißen: “Fullback geht ohne Ball, links durch die Offense-Line, und täuscht die Defense. Während dessen läuft der Half-Back mit dem Ball rechts um die O-Line herum. Unterstützt wird er dabei von einem pulling Guard der vorblockt!

MODENA-Huddle:
Freshmen-Pair – 54 CallWalker – Wiki support – Backup Düsentrieb!

Will heißen: „Winnetou und Glory-Hunter* (aka Andi L.) führen PairTesting durch. Durchzuführen ist ein CallWalker-Test. Dabei soll festgestellt werden ob es zwischen Release 5.5 und 5.4. im Konverterbereich zu Regression kam. Die notwendige Anleitung zur Durchführung steht im Wiki. Düsentrieb gibt Schützenhilfe falls das Wiki nicht ausreicht.“ 

Sprint = Quarter
American Footballmäßig weiter gesponnen, hätten wir nun auch schon einen Namen für den abgeschafften Sprint. Nämlich: Quarter. Ein Quarter ist TimeBoxed, d.h. es endet durch Zeitablauf. Im American Football sind es 15 Minuten und da werden so viele Drives (Stories) als möglich hinein gepackt. 

Release = Game
Somit hätten wir es. Am Donnerstag hatten wir den Startschuss zu unserem nächsten Game. Dieses endet am 12. Dezember durch den Abpfiff des Head-Referees. D.h., der Releasemanager gibt die Release zur Installation frei.

Die Frage nach dem Scrum-Master stellt sich noch. Ist das dann der Special-Team-Coach, der Offense Coordinator, der Offense Coach, oder gar der Head-Coach?

Ich glaube KillBill könnte damit leben, dass TheBoss weiterhin als Scrum-Master bezeichnet wird.

Und wenn nicht werde ich sie mit einem fair getradeten Apfel bestechen.

* Wer der neue Kollege so heißt wird demnächst verraten!

Donnerstag, 16. September 2010

Q254: „Zwa geng an des güt net!“ oder „BufferOverflow am Badminton Court“

08:32 – Locker, gut gelaunt betrete ich die heiligen Hallen unseres HQ (aka Headquarters). Ich bin gerade dabei mich aus zu dirndl, da höre ich hinter mir ein: „Morggeen!“ Kein gewöhnliches „Morgen!“ wie man sich in der Früh begrüßt, nein, es ist so ein frotzelndes. So ein He-jetzt-kummt-a-blede-Wuchtl-Guten-Morgen.

Es ist iZopf, der Chef vom A(LPS)-Team. Mehr als 2 Meter bauen sich im Türrahmen auf und grinsen mich an. Ich kann mir schon vorstellen was kommt, aber das TheFox um die Zeit schon im Office ist und getrascht hat? Na ja, mal sehen. Vielleicht täusche ich mich. 

Es folgt ein kurzer Austausch von Höflichkeiten. Ich täusch mich nicht. Los geht’s mit einem: „Woid nua wissen wias da geht und obst no Paniea in de Hoa host?

Ich wusste es. TheFox hat schon die Buschtrommel geschlagen. Is eh klar. Als damals die Faröer die Österreicher nach Hause geschickt haben, waren die Insulaner auch ganz aus dem Häuschen. Wie geht schnell der Spruch mit Huhn und dem Korn finden?

Wahrend ich die Story erzähle, deren Erfolg auf einer auf den Badmintoncourt umgelegten simplen DDoS-Attacke beruht (DLTB wurde szs. zugespammt), schaut unser Delivery Manager herein. Happy Gilmore, aufgestachelt durch sein gute Performance beim letzten CrossGolf („He Q., i hob drei unta Paaa, woos host du?“) kommt mit einem: „Und, wea zoiht des Essen?

Wer es noch nicht bemerkt hat, die zwei reden von unserem Firmen Racketlon.

Was für Napoleon Waterloo bzw. für die Franzosen Azincourt war, war gestern unser Auftritt beim Badminton-Doppel. DieLebendeTestbasis und ich haben dabei ganz knapp gegen TheFox und TheBoss verloren und müssen dafür die nächste Essensrechnung im Marx übernehmen. Knapp gewonnen? Ja, knapp. Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters.

Nachdem wir ja nicht nur agil Software entwickeln, betreiben wir auch den Racketlon agil. D.h. wir adaptieren einfach unsere Ziele. Will heißen: Der olympische Gedanke zählt, wer will schon gewinnen!

Wobei? Wenn ich so nachdenke.

Nächste Woche steht meine Paradedisziplin an. Squash, da müssen die Leute einzeln ihren Mann bzw. ihre Frau stehen. Da gibt’s dann kein Spiel zwei gegen einen, was ja schon in der Schule verpöhnt war. Da holen wir dann die verlorenen Punkte wieder auf. 

Wer will wetten?

Donnerstag, 9. September 2010

Q252: Da hast du deinen Blogeintrag

Heute Morgen 07:28 – Bin am Weg zum Zug. Da macht es in meiner rechten Hosentasche „Piiep“. Eingehende SMS. Scheiße. Um die Zeit kann das nur Frau Monk, meine Trainingspartnerin sein.

Im Geiste check ich schnell meinen Terminplan. Was ist heute für ein Tag? Donnerstag? September? Ja. Autsch. Ich habe das heutige Training vergessen. Wir haben uns bei der letzten Trainingsplanung den Donnerstag als einzigen Fixtermin ausgemacht, sonst auf „Schau ma mal!“.

Checke die SMS. Und es ist wie ich es vermutet habe.

Heute Training Prater. Wann treffen wir uns?

Scheiße, darauf hab ich vergessen. Heute ist Elternabend in der Schule, da geht meine Frau hin und ich muss die Digital Nativs beschäftigen.

Außerdem habe ich die letzten Tage wie eine Wildsau Badminton trainiert und bin total buggy. Weil am Mittwoch steigt das Spiel der Spiele. Ich und DieLebendeTestBasis spielen gegen Fox und TheBoss ein Doppel. Da müssen wir mindestens 6 Punkte machen (Q248) sonst hab ich die nächsten Woche das L auf meiner Stirn, muss ein Mittagsessen zahlen und alle quatschen blöd.

Zurück zu Frau Monk. Schreibe kleinlaut eine Bin-leider-verhindert-SMS zurück.

Es dauert keine 3 Sekunden und mein Hose piep schon wieder.

So,so … schreibst aber eh einen Blogeintrag dazu, gell …

Ja, ja, das ist ihre Retourkutsche zu (Q249). Die Tante vergisst einfach nichts!

Mittwoch, 8. September 2010

Q251: Dann nehmen wir eben Ketchup

Montag in der Mittagspause – Für unseren TeamRacketlon müssen wir noch die Paarungen für Squash auslosen. Winnetou, unser Passwort-Crack-Leader aus Thüringen, spielt die Losfee. Und der Mann hat nicht nur goldene Finger auf der Tastatur, nein, er hat dazu auch noch ein glückliches Händchen.

Wobei, das mit dem glücklichen Händchen ist so wie mit der Schönheit. Liegt alles im Auge des Betrachters. TheBoss wird den Apachenhäuptling verfluchen, ich werde ihm einen Feuerwasser-Kaffee spendieren. Warum? Eh, klar. Mir hat er  einen Jausengegner zugelost, TheBoss bekommt es mit einer unüberwindbaren Hürde zu tun. Das schaut nach durchreichen für den Musiker aus.

Hier die Paarungen:

TheFox – FRAFU
Q. - TheBoss
Q. – Sitting Bull
TheBoss – PMC Rookie G.I.Jo
DLTB – KillBill
Sitting Bull - PMC Rookie G.I.Jo

Wo viel Sonne da auch viel Schatten. Meine 2. Paarung hat es da schon in sich, das ist wohl keine Einserbank. Vor allem so Aussagen wie „Mit Schlägern und Bällen kann ich nicht umgehen!“ mahnen zur Vorsicht. Das riecht nach Understatement.


Understatement das durch Blödquatsch-Runen (Q230) konterkariert wird. Die Frage ist nur wie Sitting Bull den Umrechnungsfaktor (in dem Fall 8) darstellt. Egal. Mit voller Hose ist leicht stinken. 

Übrigens: Nachdem ich ja der Sohn einer preusischen Pickelhaube bin, wäre es an der Zeit mit der Glücksfee auf Blutsbruder zu machen. Also Old Shatterhand zu spielen.

Das Blöde daran ist dass ich kein Blut sehen kann. Vielleicht reicht es wenn wir uns Ketchup auf die Hände schmieren und dann uns die Hand geben.

Mal sehen was Winnetou dazu sagt.

Mittwoch, 1. September 2010

Q248: Fünf Punkte machen wir mit einer Hand am Rücken

Nachdem der Q-versus-TheBoss-Racketlon (Q194) so gut angekommen ist, haben wir nun eine Firmen-TeamRacketlon-Weltmeisterschaft ins Leben gerufen. Gespielt wird mit vier Zweierteams, jeder gegen jeden mit leicht angepassten Racketlonregeln. Leicht angepasste Regeln bedeutet: Tennis und Badminton wird im Doppelt gespielt.

KillBill und PMC-Newbie bilden Team Rot, Team Grün besteht aus FRAFU und SittingBull, TheBoss and TheFox sind Team Grün. Mein Partner im Team Schwarz ist DLTB, die lebende Testbasis. In der Zusammensetzung ist klar wer gewinnt. Team Schwarz natürlich.

Freitag geht’s los mit Tischtennis. Tischtennis wird im Einzel gespielt.

Viel wichtiger als der eigentliche Wettkampf ist ja die Blödrederei aka psychologische Wettkampfführung.

Letzten Freitag bei Kaffee und Kuchen:

TheFox finden sich links neben mir ein und legt gleich mal los: „Also ich habe gegen TheBoss vor kurzem Badminton gespielt und einen Satz gewonnen. Ausgehende davon dass du und dein Partner keine Ahnung vom Badminton habt, würde ich sagen ihr macht keine 5 Punkte!

Das kann ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen. Ich hebe den Fehdehandschuh sofort auf und hole mir noch meinen Partner zur Hilfe. „Wos is? Kaun des sein das da Fox goschat ist?“ – „Partner wos soi i da sogn. Waast eh, de jungan Buama hoid!

Fox gibt natürlich keine Ruhe und stänkert weiter: „Um wos wettma das es kane fünf Punkte geng uns mochts?“ Umgesetzt auf das Tierreich muss man sich die Situation wie folgt vorstellen:

Da frisst ein junger Meister Reineke aus dem Fressnapf von zwei ausgewachsenen Rottweiler, nimmt ihnen dann den Ball weg, stellt sich vor sie hin und bellt sie an: „Tätätätätä, ihr alten Säcke erwischt mich nicht!

Was werden die zwei Köter wohl aus dem Rotfell-Spitzohr machen? 

Freitag, 20. August 2010

Q241: Klingonen haben auch Feiertage

Zur Zeit haben wir einen Ferialpraktikanten an Board. Phillip, ein HTL-Schüler, hat die dankbare Aufgabe den Feiertagskalender unserer Applikation zu befüllen. D.h. alle Feiertage der von TheBoss vorgegebener Länder, bis 2020 in die Datenbank einepfreamln (Öugs: Irgendwie hineinbringen).

Doc Holiday, so heißt der junge Mann ab diesen Post (eh klar), hat dazu einige gescheite Programme geschrieben. Holiday tippt nämlich die Feiertage nicht per Hand ein, sondern generiert sie. Die Programme können einiges, da es nicht nur Feiertage mit fixem Datum gibt. Nein, es gibt auch welche mit variablen Datum. Bewegliche Festtage nennt das die katholische Kirche. Ein Beispiel gefällig?

Ostersonntag
= 1. Sonntag nach dem 1. Vollmond nach dem Frühlingsanfang (somit zwischen 22. März. -  25. April.)

Pfingsten
= Stets Sonntag, 50 Tage nach Ostersonntag

Dreifaltigkeitstag
= Stets am 1. Sonntag nach Pfingsten   

Wissen jetzt was gemeint ist?

Nun ja, das Drumherum ist eingeführt, Jetzt zum eigentlich.

Heute 14:00 Uhr – Daily Scrum

Holiday beantwortet die Daily-Scrum-Frage-Nummer-Zwei „Was wirst du bis zum nächsten mal machen?“ mit: „Die chinesischen Feiertage programmieren.

Chinesische Feiertage? Mein Stirnlappen vibriert und überträgt die Schwingung auf meine Zunge. Ich stell natürlich sofort die Sinnhaftigkeit der chinesischen Feiertage in Frage. Wir haben (noch) keine chinesischen Kunden und wollen ja dem agilen Grundsatz gerecht werden. Also nur die Features programmieren die jetzt gebraucht werden. Und nicht vielleicht irgendwann. Also wozu Chinesische Feiertage?

China war nicht vorgesehen. Phillip hat aber schon alle vorgegebenen Länder durch und macht jetzt so zu sagen eine Fleißaufgabe. Da sind Millionen potentieller Neukunden!“, meint TheBoss und würgt meinen Einwand damit ab. Die Sache ist noch nicht gegessen (aka abgewürgt).

FRAFU’s Augen fangen zum rotieren an, was soviel heißt wie: Jetzt kommt irgendeine Schnaps-Idee.

Ähhh, wos hoids von an Klingonen-Kalenda? Des däd i leiwaund finden! Des kummt Marketingtechnisch sicha voi guat aun!“. TheBoss rollt auch die Augen, was soviel heißt wie: Jetzt drehen wir die Schnaps-Idee gleich wieder ab.

Biiite können wir ernst bleiben?“, kommt vom Chef der Entwicklungsabteilung und er gibt das Wort weiter. 

Aber das Korn ist gesät. Ich bin für jeden Scheiß zu haben und sofort Feuer und Flamme. „FRAFU, grandios. A Iistaan Egg! Pfeiff auf die Chinesn. Milliarden potentielle neiche Kundn aus da Födaration. Unendliche Weiten, unendliche Mäakte. Vulkania, Boags…“.

TheBoss rollt noch mehr mit den Augen und wird schon wieder unrund: „Heads jedst auf es zwa. Es bleibt bei Kina. Aus Schluss Basta. Klingonen gibt’s net, Kinesn scho!“, kommt im scharfen Chefton und das Meeting geht weiter.

Ich hör nur mehr in Trance zu, kann mich nicht mehr konzentrieren. Waas, Klingonen gibt’s nicht? Na der hat a Ahnung. Ich werde am Montag gleich einmal zum Marketing rüber wandern und das Spice-Girl mit dem Klingonen-Kalender brainwashen.Und Britta? Die braucht dann auch bald eine neue Visitenkarte. Statt "Head of global Marketing" steht dann "Head of galactian Marketing".

Da fällt mir ein: Willi und Fabienne sind gerade auf der Suche nach einen neuen Sales-Manager für Germany. Vielleicht sollte ich die auch gleich aufsuchen damit die einen Sales-Manager für die galaktische Föderation aufstellen? 

Wann ist noch mal Ostern 2011?


Samstag, 14. August 2010

Q239: Morgen hat er keine Chance

Wettschulden sind Ehrenschulden. Aus diesem Grund kommt morgen TheBoss mit Family zu uns zum Grillen. Welche Wette? 

Nachdem er mich ja beim Badminton (Q192) durch Zufall paniert hat, war ich ja gleich wieder goschat. Ich reiche ihm also die Hand um zu gratulieren.

„Feines Spiel. Host Glick kobt. A zweites moi schoffst des net!“ 

„Wos hast a zweites moi? Mia kennan rund um de Uhr spün und du kwinnst net!“ 

„I sog da, a zweites moi kwinnst net. Wäu jetzt bin i woarm kspüt und panier die!“ 

„Nau waunst unbedingt a zweites moi valiern wüst! Worum wett ma?“ 

„Geh bitte. Wüst de blamian?“ 

„Bist feig?“ 

„He, sog net feig zu mia. Spü ma um a Grüllarei. Da Valiera, in dem Foi du, lood den Aundan mit Famülie zum Grüün ein. Kaunst übahaupt Grüün?“ 

„Brauch i goar net. Wäu i kumm mit Frau und Kinda zu dia. I sog da gleich, Beilaugn mog i kane. Und mei Stäk englisch. Oiso rosa. Kennst di aus?“ 

„Haaa. Träumer. Du faungst au!“

Na ja. Ich war zwar ein bissal besser als im ersten Spiel, aber gewonnen hat er trotzdem. Na ja, Glück halt.

Morgen nach dem Grillen werde ich eine Revanche fordern. Da werden wir dann bei uns im Garten eine Runde ausspielen. Nach dem ich der Herausforderer bin, stelle ich die Schläger. Welche Schläger? Schaust du einfach Video.

Montag, 2. August 2010

Q231: Ich brauch eine neue Testumgebung!

Hast ein Apps bist ein Mensch hast keines bist keiner. So zumindest der momentane Hype in der IT-Branche. Damit unsere Applikation aus gewöhnlichen Anwendern Apps-User-Menschen macht, muss natürlich auch so ein Ding her.

Am Freitag beim Business-Update hat jetzt der Chef der Special Matter Experts (aka Averrel) die Katze aus dem Sack gelassen.

Unser Würfel, besser gesagt ausgewählte Teile davon, gibt es in absehbarer Zeit für das iPad und das iPhone. Averell hat zwar nicht so eine Show wie Stevie-Boy abgezogen, trotzdem hat man bemerkt dass ihn das Technikmäßig scharf macht.

[Braindump: Ich brauch einen Namen für Averell. Averell is fad. Einen bestehenden Nickname zu verwenden ist meinem Blog nicht würdig. Mamas Liebling? Wegen Ma Dalton. Nein. Eskimo? Ich hab gelesen dass er in Alaska auf die Uni gegangen ist. Daher. Eskimo? Na, Einfallslos. Ich müsste etwas markantes an ihm in Verbindung mit einem i bringen. So in Anlehnung an iPhone, iPad. Hmmmm. Markant? Ein Nase hat jeder, Ohren auch. Halt. Ich hab’s!

Der Ober(F)SME hat einen Zopf. Wie wär’s mit iZopf? iZopf? iZopf? iZopf, das flutscht. Ok, Kollege hiermit heißt du iZopf.]


Gut. iZopf hat also die Zukunft verkündet. Unsere Software ein Apps? Geil. Das muss natürlich auch getestet werden. Und was braucht man dazu? Richtig. Eine Testumgebung.

Vielleicht kann ich ein iPad heraus schlagen.

Versuche gleich mein Glück bei TheBoss.

"Du Boss, mit dem Apps dürfen wir uns natürlich kein Hoppala leisten. Das heißt, das muss ordentlich getestet werden. Stell dir vor unsere beiden Digital Immigrants präsentieren das Teil in Silikon Valley und uns passiert ein Hoppala wie dem alten Gates."

"Und?"

"Na ja, das heißt dazu brauchen wir dann schon eine standalone Testumgebung! So wegen Seiteneffekte verhindern und so."

"Und?"

"Ich schlage vor wir kaufen ein iPad nur für mich und mit dem kann ich dann testen ohne gestört zu werden!" 


Zehn Minuten später. Meine ganzen Argumente nützen nicht. TheBoss bietet mir doch tatsächlich ein Apps-SDK zum testen kann. „Das muss reichen!“, meint er.

Ein Apps-SDK? Ich glaub ich spinn. Ich muss ja auch Use-Cases im Feld testen. Also z.B. als Manager im Flieger sitzend, die aktuellsten KPI’s anschauen. Den Flieger kann ich im Zug simulieren. Aber das iPad? Ein Apps-SDK auf meinem Netbook? Nein, niemals.

Gut, ich muss die Taktik ändern. Ich schau mal bei iZopf vorbei. Der hat sicher Verständnis für mein Anliegen.

Ich hoffe ihm gefällt sein Nickname.

Freitag, 30. Juli 2010

Q230: Es geht nix über ein gepflegtes Vorspiel!


Nachdem ich mir gestern beim Laufen den Spielmodus für unseren Pair-Racketlon überlegt habe, musste ich diesen heute gleich an den Mann bzw. an die Frau bringen. Beim Friday-Breakfast war Gelegenheit dazu. Gleichzeitig konnte ich die bisherigen Fastzusagen aufwärmen. Der Erste der dran glauben musste war TheFox, unser Nachwuchstalent wenn es darum geht Würfel und Fragglespower an den Mann zu bringen.

"Fox, alter Schwede. Wie schaut’s jetzt aus mit deiner Zusage zum Pair-Racketlon. Gilt das noch?" - "Klar. Mit wem spiel ich im Team?" - "Such es dir aus?"

Die Augen von Meister Reineken streifen umher und checken die Tauglichkeit der Anwesenden. Das erinnert mich a bissal ans Wählen beim Fussballspielen. Der Erstgewählte – im heutigen Fall der Erstgefragte - war der Held, der Letztgewählte (aka der, der übrig bleibt) der Arsch. Neben mir schlürft TheBoss gerade seinen Kaffee und spitzt die Ohren. Wenn TheFox sich auskennt dann fragt er jetzt mich. Weil ich gehe davon aus dass er mit dem Besten spielen will. Und was soll ich sagen? Er kennt sich NICHT aus.

Mit "He J., du bist doch der Profi. Bilden wir ein Pair?", baggert Fox TheBoss an. "Klar, können wir machen!" erwidert dieser, grinst mich an und will scheinbar gleich zum Seitenhieb ansetzen. OK, Zeit für mich und Psychospiele (aka deppat reden).

"Gute Wahl Fox ... wenn du Letzter werden willst. Ich dachte du bist eher so ein Siegertyp und spielst weil du gewinnen willst!" - "Warum? Ich dachte J. spielt so gut." - "Ja wenn man davon ausgeht dass man gut spielt wenn man gegen mich verliert, dann ist das so!" Jetzt mischt sich natürlich TheBoss ins Scharmützel ein.

"Q., lass mal die Kirche im Dorf. Dafür dass du extra vier Trainerstunden (Q192) nehmen musstest würde ich nicht so goschat sein! Beim Badminton würden dir nicht einmal Trainerstunden helfen! Ich sag nur 21 zu 10! Wie viel haben dich die Trainerstunden gekostet?" – [Autsch, das tut weh!]

"Egal, Geld ist überbewertet. Ich habe mit +3 gewonnen. Das zählt." - "Nächstes mal nehme ich einen Trainer und dann schaut es  schlecht für dich aus!", erwidert TheBoss.

"Egal, ich habe mit +3 gewonnen. Das zählt." Meine Aussage unterstreiche ich indem ich die Hände in die Hosentasche stecke und 3 Finger heraus schauen lassen. "Leute schaut auf meine Finger. Das internationale Siegerzeichen beim Racketlon wenn man mit +3 gewonnen hat! Das tapfere Schneiderlein hatte seinen Gürtel, ich habe meine Finger!"

Von irgendwem aus der anwesenden Menge kommt ein Querschläger: "No jo, wennst da an Treena knumma host daun ist des net fü!" - "Egal, ich habe mit +3 gewonnen. Das zählt." Scheinbar können nicht nur FRAFU und die lebende Testbasis blöd hussn (Q173)!

Die Psychospiele wirken. TheFox ist sich nicht mehr sicher. "Vielleicht frag ich doch lieber mal den Dodo. Der spielt auch ganz gut!". Dodo ist einer unserer externen Pairprogramming-Fetischisten. Der ist sicher für einen Pair-Racketlon zu haben.

Nach dem Mittagessen und weiteren Scharmützeln kommen wir überein dass es das Beste wäre wenn wir beide zusammen spielen. Den Gedanken verwerfen wir sofort wieder weil dann das ständige Blödreden entfallen würde. Und dann wäre der Pair-Racketlon nur mehr halb so schön. Denn es ist so wie im echten Leben.

Ohne Vorspiel ist das Ganze für die Katz!