LECK MICH AM ARSCH – Das letzte mal als es mir so richtig, richtig dreckig ging war bei meinem ersten Triathlon. 500 Meter schwimmen in einen Badeteich in der Nähe von Zwettl mit 400 anderen Armen und Beine die einen permanent treten. Keine Luft zum atmen, mehr unter Wasser als über Wasser. Ich war der Meinung dass ich so etwas nie wieder erleben werde.
LECK MICH AM ARSCH – Ich habe so etwas noch einmal erlebt. Dieses mal aber Zwettl-Hoch-Zwettl.
Ich dachte mir dass die erste Box-Sparring-Einheit mit Fr. Monk und ihrem Trainer (aka jetzt auch mein Trainer) leichter wäre. Ich dachte so an ein bissal Schlag- und Schritttechnik und dann eine kleine Sparringseinheit zum Schluss. Und dann DAS!
Im Prinzip hat es ja gut angefangen. Springschnurspringen und ein paar Schlagübungen. Dann ist Schluss mit lustig und der Trainer lässt die Sau raus. „Und? Schon einmal geboxt!“ – „Ja, vor 28 Jahren in der Disco!“ - „Aha. Du und Jones wollt bei eurem Es-kann-nur-einen-geben-Sparring über eine Distanz von 3 Runden zu je 3 Minuten gehen. Hast du eine Vorstellung davon was dass heißt?“ – „Kloar, i woid sogor über 5 Runden geh. Hehe! Wos soi scho dabei sein? Kann net ärger ois fünfhundat Meta schwimma auf Zeit sein!“
„Na gut. Dann würde ich vorschlagen ich zeige dir was 2 Minuten im boxen sind!“ [Zwei Minuten? Will mich der verscheißern?] „Wenn du meinst. Gerne. Fang ma halt gemütlich an.“
Die gemütliche Übung: Eine Runde über 2 Minuten. 30 Sekunden Pratzenschlagen mit dem Coach, dann 30 Sekunden sparring mit Frau Monk. Diese Mischung zwei mal = 2 Minuten.
3-2-1 Los geht’s. Ich zeig natürlich was ich drauf hab und dresch was es geht in die Pratzen hinein. Bam – Bam – Links – Rechts – Links – Rechts – Bam - Bam. „Los schlag fester!“ Ich tu ihm den Gefallen, ich bin ja keine Lusche. Zwischendurch greift er an und drischt mir mit den Pratzen seitlich auf die Oberarme. Das gefällt ihm. Mir nicht. Dem geht’s darum dass ich mich in 30 Sekunden verausgabe und ich Depp bemerk nicht was der vorhat. Bist du deppat, wo sind die Sterne her die über meine Augen laufen? Kreislauf? Keine Schmerzen, keine Schmerzen! Ich kann die Hände nicht mehr gscheit oben halten. Tüüüüt, 30 Sekunden sind um. Ich glaube das war eine Stunde, so Scheiße geht’s mir. „Monk du bist dran!“
„Lass die Hände oben“, brüllt der Coach. „Mooonk! Wenn er die Hände runter gibt ist er selbst schuld. Du schlägst trotzdem. Das ist Boxen! Reaaaaaaaaaaaady to rumble … “ Gott sei Dank reagiert die Monk zu langsam und ich kann noch rechtzeitig die Deckung aufbauen. Ich komme mir vor wie Tommy Lee Jones und Will Smith beim Teamwrestling mit Außerirdischen. Ein Alien mit gepolsterten Klodeckeln an 8 Händen hört auf und aus der Ecke kommt der nächste Alien, federleicht in den Beinen und Armen.
Scheinbar hab ich überhaupt kein Gefühl für die Distanz. OK, Doppeldeckung aufbauen. Meine Deckung ist aus preußischem Stahlbeton. Mein Papa, die alte Pickelhaube, wäre stolz auf den Sohnemann. Da kommt keine Monk durch.
Scheiße, ich den Beton falsch angemischt. Die Monk haut zweimal ansatzlos durch meine Doppeldeckung als ob die nicht da wäre. Papa würde mich enterben. Fuck, tut das weh. Ich dachte wir hatten eine Abmachung dass wir nur mit halber Intensität schlagen? Und ich darf nicht zurück schlagen! Vorgestern hab ich eine Reportage über Gewalt in der Ehe gesehen. Dabei ging es aber um die Gewalt die von Frauen ausgeht. Scheiße, mein ganzer Schädel pfeift. Der Tinitus ist momentan mein geringstes Problem. 30 Sekunden, could you imagine?
Tüüüüt, 30 Sekunden sind vorbei. Waaas? Erst eine Minute? Der Alien mit den Pratzen wartet natürlich nicht bis ich die Arme wieder oben habe. Buff – Buff – Bamm – Bamm. Mir kommt vor als hätte der 8 Arme. Mit 2 Armen kann man nicht so schnell und überall treffen. Ich spür seine rechte Pratze gleichzeitig an meinem Arm, meinem Ohr und meiner Stirn. Des gibt’s net.
Dann darf ich wieder schlagen. Im Nebel mach ich 2 erhobene Pratzen aus. Wo versteckt der die anderen 6? „Fester, fester“, brüllt der Alien. Ich könnte nicht mal mehr ein Dreh-und-Trink-Flascherl umhauen. Alles in mir pfeifft. Atmen ist die Hölle. „I kaun nimma.“ - „Weiter, weiter! Atmen, atmen!“, brüllt der Alien. Ich versuche krampfhaft zwischen dem Zahnschutz Luft anzusaugen. Das geht net! Puff – Puff – Wamm – Wamm. „Schlaaaagen, schlag zu. Links, recht, los!“ Meine Schläge verpuffen kurz vor den Pratzen. Der Alien zieht mit Körperschlägen meine Beton-Deckung runter um dann gleich wieder ein Glockenspiel in meinen Ohren zu starten.
Tüüüt, 30 Sekunden sind vorbei. „Monk, du bist dran!“, brüllt der Außerirdische. Die letzten 30 Sekunden. Keine Schmerzen, keine Schmerzen. Diesmal scheißt sich die Monk nichts und wartet erst gar nicht bis ich die Hände oben habe. Bamm – Bamm – Wusch – Wusch. Selbst geschockt von dem Cross den sie mir soeben eingeschenkt hat, kommt ein leises „Tsswschuldigung“ zwischen ihrem Zahnschutz hervor. Vom Alien kommt nur ein: „Waaaaas waaaaar daaaaas jeeeeetzt. Eine Entschuldigung? Als nächstes wird wohl ein Blumenstrauß überreicht?“ Keine Schmerzen, keine Schmerzen! Es kommt die Zeit wo ich zurück schlagen darf. Warte nur. Mit klammern rette ich mich über die Distanz. Tüüüüüt, endlich sind auch die letzten 30 Sekunden vorbei.
Vom Alien kommt ein: „So, Mini-Klitschko. Das waren 2 Minuten. Jetzt weißt du was auf dich zu kommt. Willst du wirklich über 5 Runden zu je 3 Minuten gehen?“
„Ahhhh … Iiiiich … Ahhhhh … Iiiiich … Ähhhhhh … Ahhhhhh … Ahhhhaaahhhhahaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa…“ Während ich versuche einen Satz zu formulieren, holt der Alien zum Vernichtungsschlag aus. „So, kurze Pause. Dann 2 Runden zu je 2 Minuten. 30 ich, 30 Monk. Monk darf jetzt Kombinationen schlagen.“
„Ready to rumbleeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!“
PS: Um einen Kampf über 3 x 3 Minuten durch zu stehen, trainieren Amateure 14 Stunden. Pro Woche! Unser Releasemanager würde sagen: „14 hours per weeeeek. Could you imagine?“ Soviel zum Thema 3 x 5 Minuten.
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Freitag, 11. Februar 2011
Montag, 31. Januar 2011
Q304: Die etwas andere Morgenlatte
So, jetzt kann ja überhaupt nix mehr passieren. Mein Team „Schlag den Jones“ nimmt immer konkretere Formen an. Nachdem ich ja die Frau Monk auf ihren ersten Triathlon vorbereitet habe, kommt jetzt natürlich die Retourkutsche. Die Ehrgeizlerin, die seit 2 Jahren boxt, hat sich bereit erklärt mir den letzten Schliff in Sachen Jab, Upper-Cut und Co. zu geben. Jones wird unendliche Schmerzen haben!
Als erstes waren wir in der Fighters-World Helm und Zahnschutz kaufen. Beim Helm auf Passform prüfen war mir klar was auf mich zu kommt. Ich dachte durch die Schaumstoff-Birne spürt man nichts. Denkste.
„Zum eingewöhnen setzen sie den Helm eine Nacht beim Schlafen auf!“, war der Tipp der Verkäuferin.
Gestern in der Früh bin ich dann mit steifen Genick wach geworden. Ob der Polster wohl schuld daran war?
Als erstes waren wir in der Fighters-World Helm und Zahnschutz kaufen. Beim Helm auf Passform prüfen war mir klar was auf mich zu kommt. Ich dachte durch die Schaumstoff-Birne spürt man nichts. Denkste.
„Zum eingewöhnen setzen sie den Helm eine Nacht beim Schlafen auf!“, war der Tipp der Verkäuferin.
Gestern in der Früh bin ich dann mit steifen Genick wach geworden. Ob der Polster wohl schuld daran war?
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Frau Monk,
Schlag den Jones
Montag, 13. September 2010
Q253: Schnö weg, do kummt ana
Sonntag war es wieder soweit. Cross-Golf stand am Programm. Nachdem der Träger des gelben Trikots, Dr. Jones, wegen Altersschwäche schon im Vorfeld w.o. gab (Kreuz verrissen beim Fisch putzen!!), galt es einen neuen Hero-of-the-Schottergrube zu krönen.
Los ging’s um 11:00, vorbei war die ganze Show um 14:00 Uhr. Der straffe Zeitplan hat es zugelassen dass FRAFU noch Zeit gerecht zum Wiener Derby kam. Wobei ich mir jetzt im Nachhinein sicher bin, dass es ihm lieber gewesen wäre wenn es wegen Regen abgesagt worden wäre.
Gespielt wurde eine 6er Runde, deren Löcher es in sich hatten. 13 verschossen Bälle sprechen für sich.
Die Teamzusammensetzung war schnell klar. Die „Kleinen“ spielten gegen die „Großen“, gemessen an Körpergröße. Gemessen an der Platzreife waren die „Großen“ die „Kleinen“ und die „Kleinen“ die „Großen“.
Klar in welchem Team ich spielte oder?
So, dann fehlen nur mehr die Ergebnisse:
- Die Teamwertung ging an die „Kleinen“ mit 117:141.
- Die Einzelwertung ging ex-equo an Frau Monk und die 2+1-CRM-Tante mit jeweils 27 Punkten.
- Die Best-Loch-Einzel-Performance ging an FRAFU, der am 5. Loch mit dem 2. Schlag den Ball einlochte.
So, und jetzt noch die Bilder:
Los ging’s um 11:00, vorbei war die ganze Show um 14:00 Uhr. Der straffe Zeitplan hat es zugelassen dass FRAFU noch Zeit gerecht zum Wiener Derby kam. Wobei ich mir jetzt im Nachhinein sicher bin, dass es ihm lieber gewesen wäre wenn es wegen Regen abgesagt worden wäre.
Gespielt wurde eine 6er Runde, deren Löcher es in sich hatten. 13 verschossen Bälle sprechen für sich.
Die Teamzusammensetzung war schnell klar. Die „Kleinen“ spielten gegen die „Großen“, gemessen an Körpergröße. Gemessen an der Platzreife waren die „Großen“ die „Kleinen“ und die „Kleinen“ die „Großen“.
Klar in welchem Team ich spielte oder?
So, dann fehlen nur mehr die Ergebnisse:
- Die Teamwertung ging an die „Kleinen“ mit 117:141.
- Die Einzelwertung ging ex-equo an Frau Monk und die 2+1-CRM-Tante mit jeweils 27 Punkten.
- Die Best-Loch-Einzel-Performance ging an FRAFU, der am 5. Loch mit dem 2. Schlag den Ball einlochte.
So, und jetzt noch die Bilder:
| "Fester Untergrund ..." |
| "Acapulco, ohne Wasser..." |
| "Scho feig..." |
| "A net feig..." |
| "Scho goanet feig..." |
| "Verkehrt gehalten oder ..." |
| "3 Schläge für 12 Yards..." |
| "5.8 - 5.6 - 5.9 - 6.0 - 6.0" |
| "Schnö weg do, do kummd ana..." |
Donnerstag, 9. September 2010
Q252: Da hast du deinen Blogeintrag
Heute Morgen 07:28 – Bin am Weg zum Zug. Da macht es in meiner rechten Hosentasche „Piiep“. Eingehende SMS. Scheiße. Um die Zeit kann das nur Frau Monk, meine Trainingspartnerin sein.
Im Geiste check ich schnell meinen Terminplan. Was ist heute für ein Tag? Donnerstag? September? Ja. Autsch. Ich habe das heutige Training vergessen. Wir haben uns bei der letzten Trainingsplanung den Donnerstag als einzigen Fixtermin ausgemacht, sonst auf „Schau ma mal!“.
Checke die SMS. Und es ist wie ich es vermutet habe.
„Heute Training Prater. Wann treffen wir uns?“
Scheiße, darauf hab ich vergessen. Heute ist Elternabend in der Schule, da geht meine Frau hin und ich muss die Digital Nativs beschäftigen.
Außerdem habe ich die letzten Tage wie eine Wildsau Badminton trainiert und bin total buggy. Weil am Mittwoch steigt das Spiel der Spiele. Ich und DieLebendeTestBasis spielen gegen Fox und TheBoss ein Doppel. Da müssen wir mindestens 6 Punkte machen (Q248) sonst hab ich die nächsten Woche das L auf meiner Stirn, muss ein Mittagsessen zahlen und alle quatschen blöd.
Zurück zu Frau Monk. Schreibe kleinlaut eine Bin-leider-verhindert-SMS zurück.
Es dauert keine 3 Sekunden und mein Hose piep schon wieder.
„So,so … schreibst aber eh einen Blogeintrag dazu, gell … „
Ja, ja, das ist ihre Retourkutsche zu (Q249). Die Tante vergisst einfach nichts!
Im Geiste check ich schnell meinen Terminplan. Was ist heute für ein Tag? Donnerstag? September? Ja. Autsch. Ich habe das heutige Training vergessen. Wir haben uns bei der letzten Trainingsplanung den Donnerstag als einzigen Fixtermin ausgemacht, sonst auf „Schau ma mal!“.
Checke die SMS. Und es ist wie ich es vermutet habe.
„Heute Training Prater. Wann treffen wir uns?“
Scheiße, darauf hab ich vergessen. Heute ist Elternabend in der Schule, da geht meine Frau hin und ich muss die Digital Nativs beschäftigen.
Außerdem habe ich die letzten Tage wie eine Wildsau Badminton trainiert und bin total buggy. Weil am Mittwoch steigt das Spiel der Spiele. Ich und DieLebendeTestBasis spielen gegen Fox und TheBoss ein Doppel. Da müssen wir mindestens 6 Punkte machen (Q248) sonst hab ich die nächsten Woche das L auf meiner Stirn, muss ein Mittagsessen zahlen und alle quatschen blöd.
Zurück zu Frau Monk. Schreibe kleinlaut eine Bin-leider-verhindert-SMS zurück.
Es dauert keine 3 Sekunden und mein Hose piep schon wieder.
„So,so … schreibst aber eh einen Blogeintrag dazu, gell … „
Ja, ja, das ist ihre Retourkutsche zu (Q249). Die Tante vergisst einfach nichts!
Sonntag, 5. September 2010
Q249: Jagd Dr. Jones oder die feige Sau spielt ja mit Hybrid Eisen
Heute 11:00 Uhr war KoppelTraining mit meiner Trainingspartnerin im Prater angesagt. Bin gestern ziemlich spät schlafen gegangen und hatte daher überhaupt keinen Bock drauf.
Absagen kommt aber nicht in Frage. Alles eine Frage der Ehre. Wobei? Ich will nicht! Ich habe Lust auf Kaffee, Frühstück und Zeitung lesen.
Bin gerade dabei die Absage-SMS zu tippen, da piepst das Handy. SMS um diese Zeit? Das kann nur eines bedeuten! Ja, Frau Monk ist mir zu vor gekommen. Sie hat keinen Bock auf Laufen und Radfahren und sagt ab. Zum Schluss kommt noch ein „Sorry“.
Sorry? Spinnt Frau Monk? Ich war gerade dabei das Fahrrad aufs Autodach zu schnallen. Zumindest im Geiste. Ok, ich vergebe ihr. Aber nächstes mal kommt sie damit nicht durch. Werfe die Kaffeemaschine an und auf geht’s zum Zeitungsstand.
Nachdem draußen so schön die Sonne scheint, beschließe ich doch noch die Laufschuhe zu schnüren. Nächste Woche findet die 2. CrossGolf-Challenge powered by Burlington statt. Zeit die Location zu begutachten und eine 6er Runde zu designen.
Gespielt wird in zwei 4er-Teams. Es geht darum das Team von Dr. Jones fertig zu machen. Indiana ist ja Träger des gelben Trikots und spielt im Team mit Frau Monk und der 2+1 CRM Tante die dauernd über meine Hybrid-Schläger schimpft. Abgerundet wird das Ganze von Hightower Sensenmann, der bei Dradiwaberl für die Verwüstung der Bühne zuständig war. Hightower und ich haben gemeinsam Football gespielt. Mal schaun ob er das Eisen beherrscht wie einst die gegnerischen Center.
Ich spiel in einem reinen Firmenteam gemeinsam mit FRAFU, Happy Gilmore (Träger des gepunkteten Trikots für die Führung in der Bergwertung (Q197)) und König Sobieski. Bin gespannt wie der Polenkönig spielt. Wenn er so spielt wie er das Maul aufreißt dann ist er unser Tiger Woods.
Am Vormittag war ich also den Kurs designen, am Nachmittag musste gleich einmal das Design verifiziert werden. Als Vorgeschmack gibt schon mal Hole 1 zum begutachten. Einen 70 Yards-Bastard, geschätztes Par 4.
Happy Gilmore wird sich über das Hole freuen. Im Umkreis von 50 Meter kein Berg weit und Breit.
Dafür Wasser gleich hinter dem Green.
Absagen kommt aber nicht in Frage. Alles eine Frage der Ehre. Wobei? Ich will nicht! Ich habe Lust auf Kaffee, Frühstück und Zeitung lesen.
Bin gerade dabei die Absage-SMS zu tippen, da piepst das Handy. SMS um diese Zeit? Das kann nur eines bedeuten! Ja, Frau Monk ist mir zu vor gekommen. Sie hat keinen Bock auf Laufen und Radfahren und sagt ab. Zum Schluss kommt noch ein „Sorry“.
Sorry? Spinnt Frau Monk? Ich war gerade dabei das Fahrrad aufs Autodach zu schnallen. Zumindest im Geiste. Ok, ich vergebe ihr. Aber nächstes mal kommt sie damit nicht durch. Werfe die Kaffeemaschine an und auf geht’s zum Zeitungsstand.
Nachdem draußen so schön die Sonne scheint, beschließe ich doch noch die Laufschuhe zu schnüren. Nächste Woche findet die 2. CrossGolf-Challenge powered by Burlington statt. Zeit die Location zu begutachten und eine 6er Runde zu designen.
Gespielt wird in zwei 4er-Teams. Es geht darum das Team von Dr. Jones fertig zu machen. Indiana ist ja Träger des gelben Trikots und spielt im Team mit Frau Monk und der 2+1 CRM Tante die dauernd über meine Hybrid-Schläger schimpft. Abgerundet wird das Ganze von Hightower Sensenmann, der bei Dradiwaberl für die Verwüstung der Bühne zuständig war. Hightower und ich haben gemeinsam Football gespielt. Mal schaun ob er das Eisen beherrscht wie einst die gegnerischen Center.
Ich spiel in einem reinen Firmenteam gemeinsam mit FRAFU, Happy Gilmore (Träger des gepunkteten Trikots für die Führung in der Bergwertung (Q197)) und König Sobieski. Bin gespannt wie der Polenkönig spielt. Wenn er so spielt wie er das Maul aufreißt dann ist er unser Tiger Woods.
Am Vormittag war ich also den Kurs designen, am Nachmittag musste gleich einmal das Design verifiziert werden. Als Vorgeschmack gibt schon mal Hole 1 zum begutachten. Einen 70 Yards-Bastard, geschätztes Par 4.
Happy Gilmore wird sich über das Hole freuen. Im Umkreis von 50 Meter kein Berg weit und Breit.
Dafür Wasser gleich hinter dem Green.
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