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Samstag, 30. Oktober 2010

Q276: What does agile mean? Teil II

Ich habe am Mittwoch in der Früh ganze 45 Minuten benötigt um den Begriff „agile“ zu erklären (Q275). FRAFU, eines unserer Development-Pigs hat am Nachmittag beim Daily Scrum dazu gerade mal 20 Sekunden gebraucht.

Also, what does agile mean?

Ich schieb in Sachen Software-Tests zur Zeit ja eine ruhige Kugel. Ruhige Kugel da ich zu 100% im SAS70-Projekt unterwegs bin. Bis zur Prüfung nächste Woche ist noch jede Menge zu tun und daher bin ich von allen Testaktivitäten entbunden. Also bin ich zur Zeit quasi ein Chicken. Aber nur quasi.

Trotz meiner Abstinenz nehme ich täglich am Daily Scrum teil. Denn sobald das SAS70-Projekt fertig ist, muss ich schon den System Qualification Test für die nächste Release vorbereiten. Aus dem Grund muss ich einfach am Ball bleiben was die Ferkel-Bande macht.

Der guten Ordnung halber, stellt TheBoss mir auch die 3 berühmten Fragen. Meistens beantwortet er sie auch gleich selbst, weil es eh immer die gleichen Antworten sind: SAS70 / SAS70 / SAS70.

Also: Seit dem letzten mal habe ich SAS70 gemacht, bis zum nächsten mal werde ich SAS70 machen, und im Weg steht mir: SAS70.

Doch halt. Ich verplappere mich schon wieder. Es geht um die Definition von „agile“.

Also FRAFU verkündet voller Stolz dass seine Story fertig ist und somit DONE ist. Ein Blick auf die Tafel sagt mir: Das kann nicht sein. Rechts in der Spalte DONE hängt zwar ein Berg gelber Zettel, doch ein einsamer gelber Zettel in der linken Spalte (aka noch zu erledigen Spalte) beweist das Gegenteil. 

Was drauf steht?

Review Spec“, steht drauf. Gemeint ist der Review durch den Product-Owner. Nachdem ketzerisch mein dritter Vorname ist – goschat ist der 2. - kommt auch schon die Frage: „Tschuldigung FRAFU, wie kann die Story auf DONE sein, wenn die Dokumentation nicht abgenommen wurde?

Während FRAFU voller Ehrfurcht den gelben Zettel nimmt und in die DONE-Spalte ablegt interpretiert er den 2. Grundsatz des agile Manifestos wie folgt: „Doku brauch ma nimma, is eh scho fertig!

Na, hab ich zuviel versprochen? Agile Softwaredevelopment auf den Punkt gebracht. Ich hab dafür 45 Minuten gebraucht.

Samstag, 16. Oktober 2010

Q267: "Der sieht ja aus wie mein Onkel Oscar" oder "and the Piotr goes to..."

Was haben Catherine Zeta-Jones und Claudia „Lady Lizenz Zählung“ aka LLZ, mal ausgenommen dem ersten Buchstaben im Vornamen gemeinsam? Richtig, beide sind eine Augenweide. Was hat die Jones was die LLZ nicht hat? Richtig, Kinder von einem alten Sack namens Michael Douglas.

Aber es gibt noch eine Gemeinsamkeit

Die beiden Weiden für’s Auge haben einen Oscar. Die eine hat einen der Academy of Motion Pictures, die andere einen der Academy of E4B. Die Frau des alten Sacks hat ihn für ihre Schauspielkünste im Musical Moulin Rouge erhalten, LLZ für ihren Beitrag uns zum Schotter zu führen.

Jones gehört der Oscar alleine, LLZ muss sich die Lorbeeren mit anderen teilen. U.a. mit KillBill und unserem Development Pig aus Südschweden, der in Wirklichkeit aus Ostdeutschland kommt. Der erste Oscar für einen Ossi! Welch kleiner Schritt für einen Menschen, welch großer Schritt für ein Pig.

Worum geht es heute?

Gestern wurde der Kampf um die Oscars für das Jahr 2010 abgeschlossen. Zum letzten mal in diesem Jahr hieß es: „And the Oscar goes to…“ Ein Haufen grüne Männlein und Weiblein buhlten um die Gunst der Academy. Und es gab nur Sieger.

Pigs are hot
Abgeräumt haben die Pigs in der Einzelwertung. FRAFU, einer der neuen Oscarpreisträger, hat Gott gespielt und eine neue EcoSphere erschaffen. Der liebe Gott, der einst für eine ähnliche User Story sieben Tage verrechnete, wird vor Neid erblassen, hat doch das Security-Pig das neue grüne Universum an einem Wochenende geschaffen. Zur Ehrenrettung für den da oben muss man sagen: Linux und Bash gab es damals noch nicht!

2 + 1 = 3
Walter Matthau hat drei der Goldzwerge zu Hause am Kaminsims stehen. „Hi, I am the Releasemanager“ aka „die lebende Testbasis“ aka KP ist in seine Fußstapfen getreten und hat seiner besseren Hälfte nach Ruth und Samson nun einen Zwerg namens Oscar beschert. Genug Platz in der neuen, großen Wohnung gibt es ja für den Winzling. Den Goldzwerg bekam Hi-I-am-the-Releasemanager für seine Performance als Project Manager, der das Kalenderprojekt in Time, in Scope, but „under“ Budget abgeschlossen hat.

Das er dabei tatkräftig von den „Coding Twins“ unterstützt wurde sollte nicht unerwähnt bleiben. Für die Qualität der Codezeilen gibt’s von mir den Q.scar für die beiden Bär.Programmer.

To Pig or not to Pig
Das ist nicht die Frage. Einen weiteren Oscar vergab die Jury  in Richtung Project Management Consulting. Für Johannes L. (aka G.I.JO), im Mai frisch dazu gekommenen PMC, gab es auch die begehrte Statue. Seit Mai frisch im Hendlstall, hat er die neue süddeutsche EcoSphere so etwas von im Griff das kein Weg an ihm vorbei führte. Harz IV Empfänger werden G.I.JO lieben.  


Girls Power
Was 1994 die Spice Girls für die Music Charts waren, sind seit Freitag die SDice Girls für die ITSM-Charts. Kathi „Baby“ SDice, Victoria „Spicy“ SDice und Britta „Lady” SDice organisierten ein ITSIF und ein SD.10th.Aniversary das keine Wünsche offen ließ. Die Academy empfand die Leistungen der Multikulti-Band (Germany, Hungary, United States) hitverdächtig und drückte die Anerkennung durch einen Team-Oscar aus. So wie hinter jedem erfolgreichen Mann eine treu sorgende Frau steht, so sollte auch SDice Boy Zach nicht unerwähnt bleiben. Grüsse nach Sunny Vale von hier aus.    


Skandale
In der Regel ringen Oscar-Gewinner um ihre Fassung. Ihre Gesichter verraten unglaubliches Staunen, doch nicht immer weil sie siegen. Im Jahre 1974 sorgte ein Mann namens Bob Opel für Aufmerksamkeit der anderen Art. Im Rücken von David Niven raste Opel wie ein wilder Irrwisch splitternackt über die Bühne. Mit diesem Auftritt geht Bob Opel in die Oscar-Geschichte ein. Die SDOscar-Geschichte muss darauf noch warten.

Namen sind Schall und Rauch
Eine Geschichte besagt, das Margaret Herrick beim Anblick der Statue ausgerufen haben soll: "Der sieht ja aus wie mein Onkel Oscar!" und daher der Namen der Figur stamme. Jetzt stelle sich eine(r) vor was passiert wäre, wenn der Onkel aus Polen gestammt und den Namen Piotr Wyschnizki getragen hätte?

"And the Piotr goes to..."

Montag, 4. Oktober 2010

Q261: oink, oink - is there an echo?

Im Zuge unseres heutigen Firmen-Kick-Off, müssen sich die einzelnen Teams präsentieren. Vorgabe der Geschäftsleitung: „Es kann durchaus auch mal etwas anderes sein!

Etwas anderes“ ist mein Stichwort, das schreit nach kreativ sein, das schreit nach Rampensau. Genau meines. Ich habe mich natürlich sofort ins Zeug gehängt und ein paar Mini-Konzepte ausgearbeitet und dem Team vorgestellt. Nach 3 Minuten war klar was wir machen.

Seit 2 Wochen arbeite ich nun an unserer Team-Präsentation, ein Film der unsere Arbeit zeigt. Ein Film der unsere Arbeit zeigt?

Ja, genau. Ein Film der den Unterschied zwischen Pigs and Chickens veranschaulicht. Ein Film der das „notorische zu spät kommen“ anprangert. Ein Film der aufzeigt dass eine abgestürzte Mail-Bridge schon mal einen Bereitschaftstechniker den Schlaf kosten kann.  Ein Film der zeigt dass ein singender Scum-Master durchaus einen Wettbewerbsvorteil darstellt.

Aus organisatorischen Gründen gibt es vorerst nur einmal einen Ausschnitt davon.

Den Rest gibt’s dann am Mittwoch.