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Samstag, 16. Oktober 2010

Q267: "Der sieht ja aus wie mein Onkel Oscar" oder "and the Piotr goes to..."

Was haben Catherine Zeta-Jones und Claudia „Lady Lizenz Zählung“ aka LLZ, mal ausgenommen dem ersten Buchstaben im Vornamen gemeinsam? Richtig, beide sind eine Augenweide. Was hat die Jones was die LLZ nicht hat? Richtig, Kinder von einem alten Sack namens Michael Douglas.

Aber es gibt noch eine Gemeinsamkeit

Die beiden Weiden für’s Auge haben einen Oscar. Die eine hat einen der Academy of Motion Pictures, die andere einen der Academy of E4B. Die Frau des alten Sacks hat ihn für ihre Schauspielkünste im Musical Moulin Rouge erhalten, LLZ für ihren Beitrag uns zum Schotter zu führen.

Jones gehört der Oscar alleine, LLZ muss sich die Lorbeeren mit anderen teilen. U.a. mit KillBill und unserem Development Pig aus Südschweden, der in Wirklichkeit aus Ostdeutschland kommt. Der erste Oscar für einen Ossi! Welch kleiner Schritt für einen Menschen, welch großer Schritt für ein Pig.

Worum geht es heute?

Gestern wurde der Kampf um die Oscars für das Jahr 2010 abgeschlossen. Zum letzten mal in diesem Jahr hieß es: „And the Oscar goes to…“ Ein Haufen grüne Männlein und Weiblein buhlten um die Gunst der Academy. Und es gab nur Sieger.

Pigs are hot
Abgeräumt haben die Pigs in der Einzelwertung. FRAFU, einer der neuen Oscarpreisträger, hat Gott gespielt und eine neue EcoSphere erschaffen. Der liebe Gott, der einst für eine ähnliche User Story sieben Tage verrechnete, wird vor Neid erblassen, hat doch das Security-Pig das neue grüne Universum an einem Wochenende geschaffen. Zur Ehrenrettung für den da oben muss man sagen: Linux und Bash gab es damals noch nicht!

2 + 1 = 3
Walter Matthau hat drei der Goldzwerge zu Hause am Kaminsims stehen. „Hi, I am the Releasemanager“ aka „die lebende Testbasis“ aka KP ist in seine Fußstapfen getreten und hat seiner besseren Hälfte nach Ruth und Samson nun einen Zwerg namens Oscar beschert. Genug Platz in der neuen, großen Wohnung gibt es ja für den Winzling. Den Goldzwerg bekam Hi-I-am-the-Releasemanager für seine Performance als Project Manager, der das Kalenderprojekt in Time, in Scope, but „under“ Budget abgeschlossen hat.

Das er dabei tatkräftig von den „Coding Twins“ unterstützt wurde sollte nicht unerwähnt bleiben. Für die Qualität der Codezeilen gibt’s von mir den Q.scar für die beiden Bär.Programmer.

To Pig or not to Pig
Das ist nicht die Frage. Einen weiteren Oscar vergab die Jury  in Richtung Project Management Consulting. Für Johannes L. (aka G.I.JO), im Mai frisch dazu gekommenen PMC, gab es auch die begehrte Statue. Seit Mai frisch im Hendlstall, hat er die neue süddeutsche EcoSphere so etwas von im Griff das kein Weg an ihm vorbei führte. Harz IV Empfänger werden G.I.JO lieben.  


Girls Power
Was 1994 die Spice Girls für die Music Charts waren, sind seit Freitag die SDice Girls für die ITSM-Charts. Kathi „Baby“ SDice, Victoria „Spicy“ SDice und Britta „Lady” SDice organisierten ein ITSIF und ein SD.10th.Aniversary das keine Wünsche offen ließ. Die Academy empfand die Leistungen der Multikulti-Band (Germany, Hungary, United States) hitverdächtig und drückte die Anerkennung durch einen Team-Oscar aus. So wie hinter jedem erfolgreichen Mann eine treu sorgende Frau steht, so sollte auch SDice Boy Zach nicht unerwähnt bleiben. Grüsse nach Sunny Vale von hier aus.    


Skandale
In der Regel ringen Oscar-Gewinner um ihre Fassung. Ihre Gesichter verraten unglaubliches Staunen, doch nicht immer weil sie siegen. Im Jahre 1974 sorgte ein Mann namens Bob Opel für Aufmerksamkeit der anderen Art. Im Rücken von David Niven raste Opel wie ein wilder Irrwisch splitternackt über die Bühne. Mit diesem Auftritt geht Bob Opel in die Oscar-Geschichte ein. Die SDOscar-Geschichte muss darauf noch warten.

Namen sind Schall und Rauch
Eine Geschichte besagt, das Margaret Herrick beim Anblick der Statue ausgerufen haben soll: "Der sieht ja aus wie mein Onkel Oscar!" und daher der Namen der Figur stamme. Jetzt stelle sich eine(r) vor was passiert wäre, wenn der Onkel aus Polen gestammt und den Namen Piotr Wyschnizki getragen hätte?

"And the Piotr goes to..."

Freitag, 6. August 2010

Q235:Stell dir vor es ist Test und keiner geht hin

Nachdem sich SAS70-mäßig schön langsam die Kurve verflacht, hab ich wieder a bissal mehr Zeit zum Testen. So auch gestern. Die nächste Minor-Release steht an und der License-Letter schreit auch nach mir.

Ich such mir also die Testbasis und die Testprotokolle raus. Bei der Durchsicht der Testprotokolle werde ich eifersüchtig. KillBill hat getestet und dokumentiert als wenn es um die Weltherrschaft im Testen ginge. Wenn Luke Skywalker – so nenne ich unseren externen SAS70-Wirtschaftsprüfer – diese Protokolle beim Audit sieht, wird er uns eine blanko Unterschrift geben.

Na ja. Testen nach Killbill, da gibt’s nicht mehr viel zu holen für mich. Certified Tester halt, so wie Dirty Dancing (aka unser weiblicher PMC). Dirty Dancing weiß wo sie bei Abnahmetests hin greifen muss. So zu sagen: „Wo hat sich durch die neue Rechtschreibung ein Schnackerl (Öugs: für Schluckauf) eingeschlichen.“ 

Nun ja, so gesehen entscheide ich mich nur mehr einen Grobfunktionstest durchzuführen.

Also, auf auf die Alpha und testen. Wo ist der Menüpunkt für den License-Letter? Dort wo ihn KillBill lt. Testprotokoll in ihrer Testumgebung gefunden hat starrt mich auf der Alpha - das ist meine Testumgebung - ein weißer Hintergrund an und flüstert: „Hier sollte jetzt der Link für den Licens-Letter sein. Heute aber ... Ätschibätsch."

5 Minuten später ist klar dass der License-Letter noch nicht auf die Alpha deployed ist. Na auch kein Problem, geh ich halt auf die Beta. Nachdem auf der Beta auch nichts ist, komm ich drauf das da nichts drauf ist, weil seit Tagen dorthin nicht deployed werden darf. Düsentrieb hat schon wieder eine spezial Bridge dort laufen. Wieder mal Zeit für TAAS (Q119) zu werben.

Ich brauch also einen Build. Nachdem Urlaubszeit ist, kann ich nur auf Winnetou und SittingBull zurückgreifen. Winnetou muss die Reste vom MIG-Piloten und Sobieski aufarbeiten und läuft mit Bluzaroten (Öugs: Tiefroten) Schädel von Büro zu Besprechungszimmer und flucht auf ostdeutsch. Ok, der hat keine Zeit für mich. Also muss Sitting Bull herhalten.

In der Fraggleshöhle (aka Großraumbüro) funktioniert die Kommunikation nicht per Skype, E-Mail oder irgend so einem neuen Schnickschnack. Da ist FaceToFace Kommunikation angesagt.

Also, Kopf über den Bildschirm hinaus strecken und zwischen den Pflanzen durchstarren ob Sitting Bull da ist. Ich sehe seinen Skalp, also muss er zu Hause sein.

He, Bull, hast du kurz Zeit für mich?“ – „Uiii, SAS70?“ - „Nein ich bräuchte einen aktuellen Build auf der Alpha!“ – „Kein Problem, dauert aber. Technische Probleme in der Testumgebung! Die wurde beim Virtualisieren abgestochen. Geht erst am Montag wieder.

Na fein. Bin heiß wie Frittenfrett (aka aungfressn) und überlege, ob ich mich auf den Kriegspfad begeben soll. In Gedanken bei General Custer beschließe ich das Gegenteil zu tun. Außerdem kann der alte Sioux nichts dafür.

Scheiß drauf. Sperre die Testabteilung zu und gehe heim.

Montag ist auch noch ein Tag.