Der ehemalige Grundwehrdiener (aka Jungsoldat) kennt den Spruch: „Neue Lage?“ und die Antwort darauf. Soviel die Einleitung des heutigen Posts.
Nachdem wir KillBill davon überzeugen konnten, dass der Inhalt des Scrum-Herzals gut in einer Abteilungseigenen WII angelegt ist, heißt es nun auch jeden Tag beim Betreten der heiligen Hallen: "Neue Lage". D.h. wie viele mal zu spät kommen zu einem Meeting ist noch notwendig damit wir das Objekt unserer Begierde anschaffen können. Zur Erinnerung: Pro zu Spät kommen zahlt der/die Zu-Spät-Kommende einen Euro in die Strafkassa. Ein kurzer Blick auf Betsy (So heißt unsere Scrumtafel, die ich soeben getauft habe) sagt mir: 87 Euro, fehlen noch.
Für den Sprung von 88 auf 87 zeichnete TheBoss verantwortlich, hat er doch am Montag das gesamte Daily-Scrum gespritzt. Man lasse es sich auf der Zunge zergehen. Der Scrummasta höchst persönlich agiert so. Kommt 30 Sekunden vor Ende der Veranstaltung dazu mit den Worten: "Kum i zu spät?".
Ich bin dafür dass der Scrummasta für's zu Spät kommen das Doppelte löhnen muss. Wer dafür ist hebt die Hand.
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Donnerstag, 17. Dezember 2009
Sonntag, 13. Dezember 2009
Q60A: Schlummertaste für Developer!
TheBoss(aka BvQ) hat ein neues Spielzeug gekauft. Statt der alten, noch mit Zeiger ausgestatteten, händisch einstellbaren, Scrum-Uhr gibts jetzt eine funkgesteuerte Digitalquetschn. Seiner Meinung nach gibt es dann keine Diskussionen mehr welche Uhr denn nun richtig geht und wonach sich das Team zu orientieren hat.
Viel besser wären funkgesteuerte Developer, denn die kommen ja immer, oder besser gesagt meistens, zu spät. Der Nachteil wäre dass das Scrum-Herzal verhungern würde weil keiner mehr den Strafeuro löhnen müsste. Der Vorteil wäre ein Developer den man abschalten kann. Ich will funkgesteuerte Developer!
Viel besser wären funkgesteuerte Developer, denn die kommen ja immer, oder besser gesagt meistens, zu spät. Der Nachteil wäre dass das Scrum-Herzal verhungern würde weil keiner mehr den Strafeuro löhnen müsste. Der Vorteil wäre ein Developer den man abschalten kann. Ich will funkgesteuerte Developer!
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Mittwoch, 9. Dezember 2009
Q57A: Ab jetzt rechnen wir in Muscheln!
Heute endete das Sprintinterregnum. Estimationmeeting im War-Room ist angesagt. Los geht’s um 10:30. Lasse daher die Zehen länger unter der warmen Bettdecke und betrete erst um 10:00 die heiligen Hallen. BvQ sitzt auf seinen Platz und führt per Headset einen Confcall, sonst keiner da. Werden wohl alle wie ich handeln und den Zehen Gutes tun. Passt, denke ich mir.
Packe mich aus, hol meine 4GB-haben-aber-nur-2GB-nutzen-können Workstation aus dem Land der Träume zurück. Schnell der übliche Check: E-Mails, Tweetdeck, Zeiterfassung, Tagesplanung, blablablabla blablablabla.
Der Zeiger schreitet unhaltbar Richtung 10:30. Ich muss noch schnell beim BigBoss (aka Boss von BvQ) zu Kreuze kriechen. Habe nämlich versprochen dass ich heute den ersten Entwurf der SAS70-Controls abgebe. Das Ding hat sich aber als mehr, als „eh nur“ ein paar Controls entwerfen, heraus gestellt. Da ist der Qualitätsbeamte in Galaxien vorgedrungen die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Mit einem Packen Papier (aka mein Beweismaterial) und den Worten „Morgen M., hast du kurz Zeit für mich?“ lauere ich ihm in der Kaffeeküche auf. Mit einen leidgeprüften Blick auf mein Beweismaterial überzeuge ich ihn davon dass ich Aufschub brauche. BvB versteht mich und gibt mir Galgenfrist mit den Worten: „Nau jau, mochs gleich urndlich – das ma wissen wos auf uns zua kummt!“. Fein. Neue Deadline Freitag nach dem Frühstück. Also 09:30. Passt.
BvQ hat ausgeconfcalled und saust mit den Worten „Weida gäz, kummst a?“ an mir vorbei. Weiter geht es? Was geht weiter? Ein Blick in den War-Room sagt mir: Verdammt, schon wieder nicht in den Google-Kalender geschaut. Die Developerzehen stecken unter dem Roundtable und nicht unter der Bettdecke. Schön langsam muss ich mein Verhältnis zum Googlekalender überdenken. Zu spät kommen heißt löhnen, das Scrum-Herzal freut sich. So können wir wenigsten bald eine developmenteigene WII kaufen. Ich glaube das wir KillBill (aka unser weiblicher Fraggle) auch bald soweit haben, dass wir die Sparkasse dafür schlachten dürfen. Durch die Laserschwertkämpfe („Luke, du bist mein Sohn!“) habe wir sie schon WII-geil gemacht, sie will es nur nicht zugeben.
Ab ins Estimationmeeting. DD (aka Daniel Düsentrieb aka Java-Guice-Technological-Chiefevangelist aka der-Mann-der-Marsmenschen-durch-reden-den-Kopf-platzen-lässt) und BvQ kommen sich bzgl. Velocity und Umrechnung Storypoints in Personentage in die Quere worauf BvQ beschließt in Zukunft in Muschelschalen zu estimaten. Bei der Schätzung für das „Right Frame Design Konzept“ schätzt FRAFU eine Muschel, Düsentrieb schätzt dreizehn. Wir spielen einfach demokratisches russisches wählen und machen so viele Schätzdurchgänge bis die gewünschte Muschelanzahl dabei heraus kommt. Darauf stellt DD bockig das Kartenspielen ein. Nebenbei zieht er auch noch die zur Verfügung stehende Arschkarte. Die Arschkarte ist ist ein Spezialkonverter und muss Prototypmäßig am Freitag in Prototypmäßigen Testbetrieb gehen. Prototypmäßig heiß Code kopieren und Hardcodete IDs austauschen. Na ja, der Zweck heiligt die Mittel und das Ziel ist der Weg. Oder?
Packe mich aus, hol meine 4GB-haben-aber-nur-2GB-nutzen-können Workstation aus dem Land der Träume zurück. Schnell der übliche Check: E-Mails, Tweetdeck, Zeiterfassung, Tagesplanung, blablablabla blablablabla.
Der Zeiger schreitet unhaltbar Richtung 10:30. Ich muss noch schnell beim BigBoss (aka Boss von BvQ) zu Kreuze kriechen. Habe nämlich versprochen dass ich heute den ersten Entwurf der SAS70-Controls abgebe. Das Ding hat sich aber als mehr, als „eh nur“ ein paar Controls entwerfen, heraus gestellt. Da ist der Qualitätsbeamte in Galaxien vorgedrungen die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Mit einem Packen Papier (aka mein Beweismaterial) und den Worten „Morgen M., hast du kurz Zeit für mich?“ lauere ich ihm in der Kaffeeküche auf. Mit einen leidgeprüften Blick auf mein Beweismaterial überzeuge ich ihn davon dass ich Aufschub brauche. BvB versteht mich und gibt mir Galgenfrist mit den Worten: „Nau jau, mochs gleich urndlich – das ma wissen wos auf uns zua kummt!“. Fein. Neue Deadline Freitag nach dem Frühstück. Also 09:30. Passt.
BvQ hat ausgeconfcalled und saust mit den Worten „Weida gäz, kummst a?“ an mir vorbei. Weiter geht es? Was geht weiter? Ein Blick in den War-Room sagt mir: Verdammt, schon wieder nicht in den Google-Kalender geschaut. Die Developerzehen stecken unter dem Roundtable und nicht unter der Bettdecke. Schön langsam muss ich mein Verhältnis zum Googlekalender überdenken. Zu spät kommen heißt löhnen, das Scrum-Herzal freut sich. So können wir wenigsten bald eine developmenteigene WII kaufen. Ich glaube das wir KillBill (aka unser weiblicher Fraggle) auch bald soweit haben, dass wir die Sparkasse dafür schlachten dürfen. Durch die Laserschwertkämpfe („Luke, du bist mein Sohn!“) habe wir sie schon WII-geil gemacht, sie will es nur nicht zugeben.
Ab ins Estimationmeeting. DD (aka Daniel Düsentrieb aka Java-Guice-Technological-Chiefevangelist aka der-Mann-der-Marsmenschen-durch-reden-den-Kopf-platzen-lässt) und BvQ kommen sich bzgl. Velocity und Umrechnung Storypoints in Personentage in die Quere worauf BvQ beschließt in Zukunft in Muschelschalen zu estimaten. Bei der Schätzung für das „Right Frame Design Konzept“ schätzt FRAFU eine Muschel, Düsentrieb schätzt dreizehn. Wir spielen einfach demokratisches russisches wählen und machen so viele Schätzdurchgänge bis die gewünschte Muschelanzahl dabei heraus kommt. Darauf stellt DD bockig das Kartenspielen ein. Nebenbei zieht er auch noch die zur Verfügung stehende Arschkarte. Die Arschkarte ist ist ein Spezialkonverter und muss Prototypmäßig am Freitag in Prototypmäßigen Testbetrieb gehen. Prototypmäßig heiß Code kopieren und Hardcodete IDs austauschen. Na ja, der Zweck heiligt die Mittel und das Ziel ist der Weg. Oder?
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Samstag, 5. Dezember 2009
Q55: Ich hasse Pater Brown
Mittwoch Abend, ich betrete um 20:00 Uhr das traute Heim. T&S (aka meine Kinder) schlafen bereits. Wow, das Timing meiner Frau könnte kaum besser sein. Ich liebe sie, und das trotz mittlerweile 25 Jahren Zweisamkeit. Sie hat doch tatsächlich daran gedacht dass auf SAT1 das Rapid-Spiel übertragen wird. Begrüßungsbussi, kurz gegenseitig den Tag reporten, ab in die Küche und den Kühlschrankinhalt einem Session Based Testing unterziehen. Testcharta: „Finde heraus ob der Mozarella so gut schmeckt wie er aussieht“. Timebox: 15 Minuten.
Aus dem Wohnzimmer höre ich: „Der Mozarella ist für Morgen für die gesunde Jause in der Schule! Finger weg!“. %!“§%!“§% denk ich mir. Dann ändern wir halt die Testcharta. Ich bin es gewohnt in dem Bereich agil zu sein, dann muss halt der geräucherte Tofu herhalten. Nach 12 Minuten schließe ich die Testsession und schreibe das Testprotokoll. Danach will ich die Couch für eine Couch-Chamäleon-Session vorbereiten. Meine Frau hat aber schon das Kleinod der Begierde besetzt, weil auf einem anderen Kanal spielt es Pater Brown. Von wegen Rapid-Spiel! Jetzt weiß ich warum die Kids schon so früh im Bett sind.
Neben der Territorialrechteunstimmigkeit gibt es eine zusätzliche bzgl. der Besitzrechte der Fernsteuerung. Meine Frau bringt einen nie eingelösten Wünsch-Dir-Was-Immer-Du-Willst-Mir-Ist-Nichts-Besseres-Eingefallen Gutschein aus dem Jahre 1998 in Spiel. Autsch. Ich habe keine Gutscheine mehr und kann nichts dagegen halten. Gutscheinschulden sind Ehrenschulden.
Ok, ich bringe den Rehblicktrick zur Anwendung. Aber ich schaue in die Augen einer Weidfrau die nichts für Bambi übrig hat. Ok, greife in die Vollen. „Schatz, wenn ich den CRO-Status (aka Chief Remotecontrol Officier) bekomme, dann baue ich danach noch den Partner-Bereich auf deinem Web-Shop ein!“. Ich bin nämlich der Webmaster für den Onlineshop meiner Frau (Achtung. Jetzt kommt Schleichwerbung: http://www.wonnebrocken.com). DLTB hat schon Weihnachtsgeschenke dort gekauft. BvQ nicht. Der glaubt dass es bei seiner Frau nicht richtig ankommen könnte.
20:20, ich wurde zum neuen CRO gewählt. "Aber du kümmerst dich dann wirklich um den Partnerbereich! Das hast du mir schon seit Monaten versprochen!". „Ja, ich schwöre beim Leben unserer PMC's!“
Meine Frau wirft ihr Notebook an und checkt E-Mails, Ebay, Etsi, Tawanda und Co. Irgendwann auch wonnebrocken.com. Ich liege gerade in aussichtsreicher Lage und balanciere die Fernbedienung auf meiner Stirn da säuselt jemand aus dem Arbeitszimmer: "Webmaster was ist mit meinem Shop los?".
Blogleser merke dir: Wenn du mit deiner funktionalen Bezeichnung angesprochen wirst, dann heißt das nicht Gutes. Ich denke das dass wie üblich eine Fehlbedienung ist und entere das Arbeitszimmer. Ein Blick über die Schulter der bessern meiner 75% reicht und ich weiß das es heute nichts mit "Rapid : Hamburg" wird. Die Fehlermeldung "cannot open shared object file: No such file or directory in Unknown on line" bedeutet nichts Gutes. Die nächste Stunde verbringe ich damit den Fehler zu beheben und ärgere mich zu Tode. Ich habe nämlich gestern „eh nur“ eine Kleinigkeit in einem PHP-Script des Shops geändert.
Wie gesagt: „Eh nur eine Kleinigkeit...“
Aus dem Wohnzimmer höre ich: „Der Mozarella ist für Morgen für die gesunde Jause in der Schule! Finger weg!“. %!“§%!“§% denk ich mir. Dann ändern wir halt die Testcharta. Ich bin es gewohnt in dem Bereich agil zu sein, dann muss halt der geräucherte Tofu herhalten. Nach 12 Minuten schließe ich die Testsession und schreibe das Testprotokoll. Danach will ich die Couch für eine Couch-Chamäleon-Session vorbereiten. Meine Frau hat aber schon das Kleinod der Begierde besetzt, weil auf einem anderen Kanal spielt es Pater Brown. Von wegen Rapid-Spiel! Jetzt weiß ich warum die Kids schon so früh im Bett sind.
Neben der Territorialrechteunstimmigkeit gibt es eine zusätzliche bzgl. der Besitzrechte der Fernsteuerung. Meine Frau bringt einen nie eingelösten Wünsch-Dir-Was-Immer-Du-Willst-Mir-Ist-Nichts-Besseres-Eingefallen Gutschein aus dem Jahre 1998 in Spiel. Autsch. Ich habe keine Gutscheine mehr und kann nichts dagegen halten. Gutscheinschulden sind Ehrenschulden.
Ok, ich bringe den Rehblicktrick zur Anwendung. Aber ich schaue in die Augen einer Weidfrau die nichts für Bambi übrig hat. Ok, greife in die Vollen. „Schatz, wenn ich den CRO-Status (aka Chief Remotecontrol Officier) bekomme, dann baue ich danach noch den Partner-Bereich auf deinem Web-Shop ein!“. Ich bin nämlich der Webmaster für den Onlineshop meiner Frau (Achtung. Jetzt kommt Schleichwerbung: http://www.wonnebrocken.com). DLTB hat schon Weihnachtsgeschenke dort gekauft. BvQ nicht. Der glaubt dass es bei seiner Frau nicht richtig ankommen könnte.
20:20, ich wurde zum neuen CRO gewählt. "Aber du kümmerst dich dann wirklich um den Partnerbereich! Das hast du mir schon seit Monaten versprochen!". „Ja, ich schwöre beim Leben unserer PMC's!“
Meine Frau wirft ihr Notebook an und checkt E-Mails, Ebay, Etsi, Tawanda und Co. Irgendwann auch wonnebrocken.com. Ich liege gerade in aussichtsreicher Lage und balanciere die Fernbedienung auf meiner Stirn da säuselt jemand aus dem Arbeitszimmer: "Webmaster was ist mit meinem Shop los?".
Blogleser merke dir: Wenn du mit deiner funktionalen Bezeichnung angesprochen wirst, dann heißt das nicht Gutes. Ich denke das dass wie üblich eine Fehlbedienung ist und entere das Arbeitszimmer. Ein Blick über die Schulter der bessern meiner 75% reicht und ich weiß das es heute nichts mit "Rapid : Hamburg" wird. Die Fehlermeldung "cannot open shared object file: No such file or directory in Unknown on line" bedeutet nichts Gutes. Die nächste Stunde verbringe ich damit den Fehler zu beheben und ärgere mich zu Tode. Ich habe nämlich gestern „eh nur“ eine Kleinigkeit in einem PHP-Script des Shops geändert.
Wie gesagt: „Eh nur eine Kleinigkeit...“
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Freitag, 4. Dezember 2009
Q54: SAS? Das ist doch eine Fluglinie! Oder?
SAS70, das Zauberwort. SAS70 ist die Bestätigung eines Wirtschaftprüfers über die in Produktions-, Service- und Dienstleistungsunternehmen eingesetzten Kontrollsysteme. Mal abgesehen von den STQ-Tests, denke ich seit Wochen nur mehr in Controls und Control Objectives. Ganz zu scheigen von den 678 Kennzahlen die man alle (sofern man wuggi ist oder ein Amt) berücksichtigen kann.
Spießige Formulierungen wie folgende sind da an der Tagesordnung:
"Die Durchführung der Kontrollaktivität gewährleistet mit hinreichender Sicherheit, dass das Management einen geeigneten Rahmen zur Auswahl und Bewertung von Drittparteien erstellt, wartet und kommunizier sowie, dass die Lieferanten gemäß diesem Rahmenwerk nach der erbrachten Dienstleistung klassifiziert, die erbrachten Leistungen überwacht und zukünftige Risken rechtzeitig erkannt werden."
Was will der geneigte Qualitätsbeamter mehr?
Heute sitz ich in der Früh in meinem Breakfast-Headquarter (Rochus am Rochusmarkt) mit einem Ex-Kollegen zusammen der sich zum Thema auskennt. Der ist glatt IT-Compliance-Verantwortlicher (aka CCO) bei einer großen Bank. Der hat es auf den Punkt gebracht: „Im Prinzip ollas Wischiwaschi, oba es hüft!“
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Q53: Was sagt die Risikobewertung?
Unser Ivan Drago (aka der MIG-Pilot aka Y.) hat sich darum gekümmert. Das Ganze ohne den Spruch: "Das ist eine Kleinigkeit". Was heißt das jetzt? Traut sich keiner mehr den Spruch zu führen, oder ist es wirklich so heikel. Eine durchgeführte Risikoanalyse trifft sich in der Risikomatrix bei B2, was soviel bedeutet wie "Fast volle Wäsch testen!". Gott sei Dank nur "fast".
Was die Ableitung der logischen Testfälle erleichtert ist die Tatsache, dass mir ein Testorakel* zur Verfügung steht aus dem ich ableiten kann. Hippie. Freude kommt auf. Nachdem aber nicht viel Zeit zur Verfügung steht, greifen wir wieder auf Session Based Testing zurück. Denn: Ich bin agil, du bis agil, wir sind agil – usw. usw.
Nach 15 Minuten komm ich drauf, dass etwas nicht stimmt. Ein kurzer 6-Augen-Check (Ivan Drago, DLTB, Q) stellt fest dass ein Update in der DB zu erfolgen hat. Schnell ist ein Script geschrieben, versioniert, deployed und die Permissionsgroups machen das was sie machen sollen. Voll Agil. Ich liebe dieses Wort und alles was dahinter steckt.
Im Zuge des OnBoarding-Prozesses meiner Person hat BvQ einen gemeinsamen Bekannten, M. (Agil hoch 2), nach mir ausgefragt. Mit M. habe ich im gleichen Softwarehaus gearbeitet. Seine Empfehlung für BvQ: "Treib eam sei Stuaheid aus, und du host an guate Maun". Die Sturheit war bezogen auf meine Liebe zum V-Modell-XT und meiner Meinung "AGIL = Pfuschen". Mich** kann niemand zu etwas überreden, mich kann man nur Überzeugen. Dank an M., dass er nicht alles von mir verraten hat.
*(Für TF: Nicht gleich schwitzig werden, das hat nichts mit einer Orakel-Datenbank zu tun. Für MOR: Ja, leider - hat nichts mit einer Oracle-DB zu tun)
*** (Sternzeichen Stier. Aber wer glaubt so einen Sch%$§&§&$§?)
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Dienstag, 1. Dezember 2009
Q51: FRAFU ist doch gut!
Nachdem BvQ gestern beim Mittagessen mir gegenüber eine ketzerische Lippe führte: "Mi tät interessieren ob du wiaklich so schwoch beim WII.Tennis bist oda ob da FRAFU so gut is?" gab es nur eine Möglichkeit. Mein Adjudant (aka ICH) hat ihm den verbalen Fehdehandschuh hingeworfen mit den Worten: "Murgn, zwöfa aum WII.Tennisplotz!". 6 nach 12 war klar, FRAFU is guat und BvQ muss noch üben. Warum ich heute so gut war?
Gestern um 20:00 ins Bett, nach dem Motto: "No Sex, no Drug, no Rock'n Roll" natürlich nicht ohne vorher zwei Stunden extrem WII.Tennis trainiert zu haben. Glaubt wirklich einer das ich so eine heikle Aufgabe dem Zufall übelasse?
PS: Nach dem Mittagessen wurde festgestellt dass BvQ mit vollem Magen besser spielt als ich. Oder habe ich ihn gewinnen lassen weil er mein Chef ist?
PPS: Die 3:0 Niederlage nach Feierabend erwähne ich nicht. Sonst könnte BvQ glauben dass er besser ist als ich.
Montag, 30. November 2009
Q50: Wo bitte ist die Dokumentation?
Der geneigte Scrummler weiß was nach Sprintende kommt. Die Retrospektive. So wie kein Sprint ohne Kartenspiele auskommt ("Geh, bitte wie kummst auf 20 Storripeuints?"), so geht auch eher ein Mittagessen den Bach runter als das BvQ (aka der Scrummaster) die Retrospektive auslässt. Er hält es da mit Jeff Sutherland, der schon postulierte, dass das Fehlen der Retrospektive immer dazu führt, der Scrumkultur den Garaus zu machen. Denn schlussendlich wollen wir ja aus dem lernen was wir gemacht bzw. nicht gemacht haben. Ich mache seit meinem Warschkrak-Abenteuer (Q20) nach jedem Ausflug eine Retrospektive. Dadurch weiß ich jetzt z.B. dass ich mir am Airport Nürnberg nie wieder eine Flasche Mineral kaufe ohne vorher nach dem Preis zu fragen. Ich sage nur: Bajuwarische Raubritter.
Um 10:00 soll die Retrospektive statt finden. Soll, wie gemerkt. 10:00 Uhr, kein DEV-Fraggle im Büro. BvQ und DLTB machen einen leicht säuerlichen Eindruck. Das Scrumherzal wird sich freuen. Verspäten bedeutet löhnen. Ein Euro fürs Scrum-Herzal.
Schließlich geht's dann um 11:15 los. Soviel zum Thema Meetingkultur und dem Spruch "in time, in scope, in budget". Zu klären sind die Themen:
11:35 Ich bereite mich gerade innerlich darauf vor, die Frage nach "What could beimproved" mit dem Thema "Das Nichtvorhanden sein einer Testbasis aka RFC-Dokument aka Use-Case Beschreibung aka UserStory" anzuzünden. Da kommt BvB (aka Boss von BvQ) in unseren Glashobel und bringt sich ein mit dem harmlosen Satz "I bin grod dabei de Relisdoku zu schreibn". Ein Zucken in meinem rechten Auge gibt mir zu verstehen: Uuuwwweh, da kommt noch etwas. Und? Mein Auge hat recht, denn es folgte die ketzerische Frage: "Wie soi i wissn wos i schreibn soi, wauns ka Doku gibt wo drinnan steht wos ma wia gmocht hom? Wia deids ihr eigentlich entwickln?".
Mein Herz lacht. Ja, danke BigBoss. Endlich ein Einwand von ganz oben. Nach 25minütiger wilder Diskussion und der Feststellung "die anderen sind schuld" verlässt BigBoss die Retrospektive um am 12:00 Uhr-Montag-Meeting der "Anderen" teil zu nehmen und den Sachverhalt zu klären.
Der Rest verläuft nach dem Motto: "Same Retrospektive as every Sprint.".
Mein abschließender Vorschlag die Ergebnisse der Sprintretros in Form einer Gelben-Zettel-Wolke (in Anlehnung an eine Tag-Cloud) öffentlich zur Schau zu stellen, wird abgeschmettert. Beim Weg zum Essen erkläre ich BvQ wie ich mir die Wolke vorstelle. Jetzt reden BvQ und ich nicht an einander vorbei und ich erhalte den Auftrag mich darum zu kümmern. Super, ich wollte schon immer Wettergott spielen und damit den Lauf der Geschichte beeinflussen. Welche Geschicht das wohl sein wird?
Um 10:00 soll die Retrospektive statt finden. Soll, wie gemerkt. 10:00 Uhr, kein DEV-Fraggle im Büro. BvQ und DLTB machen einen leicht säuerlichen Eindruck. Das Scrumherzal wird sich freuen. Verspäten bedeutet löhnen. Ein Euro fürs Scrum-Herzal.
Schließlich geht's dann um 11:15 los. Soviel zum Thema Meetingkultur und dem Spruch "in time, in scope, in budget". Zu klären sind die Themen:
- Significant Events
- What went well?
- What could be improved?
- Who is in Control?
11:35 Ich bereite mich gerade innerlich darauf vor, die Frage nach "What could beimproved" mit dem Thema "Das Nichtvorhanden sein einer Testbasis aka RFC-Dokument aka Use-Case Beschreibung aka UserStory" anzuzünden. Da kommt BvB (aka Boss von BvQ) in unseren Glashobel und bringt sich ein mit dem harmlosen Satz "I bin grod dabei de Relisdoku zu schreibn". Ein Zucken in meinem rechten Auge gibt mir zu verstehen: Uuuwwweh, da kommt noch etwas. Und? Mein Auge hat recht, denn es folgte die ketzerische Frage: "Wie soi i wissn wos i schreibn soi, wauns ka Doku gibt wo drinnan steht wos ma wia gmocht hom? Wia deids ihr eigentlich entwickln?".
Mein Herz lacht. Ja, danke BigBoss. Endlich ein Einwand von ganz oben. Nach 25minütiger wilder Diskussion und der Feststellung "die anderen sind schuld" verlässt BigBoss die Retrospektive um am 12:00 Uhr-Montag-Meeting der "Anderen" teil zu nehmen und den Sachverhalt zu klären.
Der Rest verläuft nach dem Motto: "Same Retrospektive as every Sprint.".
Mein abschließender Vorschlag die Ergebnisse der Sprintretros in Form einer Gelben-Zettel-Wolke (in Anlehnung an eine Tag-Cloud) öffentlich zur Schau zu stellen, wird abgeschmettert. Beim Weg zum Essen erkläre ich BvQ wie ich mir die Wolke vorstelle. Jetzt reden BvQ und ich nicht an einander vorbei und ich erhalte den Auftrag mich darum zu kümmern. Super, ich wollte schon immer Wettergott spielen und damit den Lauf der Geschichte beeinflussen. Welche Geschicht das wohl sein wird?
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Donnerstag, 26. November 2009
Q44: Wie agil ist Session Based Testing?
Y. (aka Ukrainischer DEV-Fraggle) hat die Setups des ReportsSchedulers umgebaut. Der gelbe Zettel auf der Scrumtafel mit der Aufschrift "ENG Test" schreit: "Q., nimm mich. Hallo ich will von dir in Progress genommen werden. Los, du Sack fang endlich zum Testen an!". Nachdem gelbe Zettel mit dieser Aufschrift meine besten Freund sind, komme ich diesem Wunsch gerne entgegen.
Schritt 1: Testbasis (aka RFC-Dokument aka User-Story aka das-Ding-das-nie-vollständig-ist-wenn-PK-eine-Anforderung-hat" sichten. Was jetzt kommt brauch ich nicht erzählen, es ist eh klar.
Aber halt. Was sehe ich da. Der zuständige DEV-Fraggle hat eine technische Spec geschrieben. Schampus für den Y. Wobei der Lenin-Orden würde dem Ukrainischen-Tom-Cruise-Top-Gun-Absolventen besser stehen.
Na gut. Session Based Testing, mein neuestes Lieblingwort. Ich verfahre auch danach. Vorerst zum Kennenlernen. BvQ (aka den kennt jetzt eh schon jeder, das ist mein Boss) sagt immer "Sehe es als eine Chance etwas neues Auszuprobieren!". Recht hat der BvQ.
Ich definieren als Testcharta: "Prüfe ob die Java-Script-Funktionalität in allen Browsern korrekt arbeitet". SB-Timescope: "90 Minuten". Das muss reichen um zu beweisen dass eine Abweichung vorliegt.
Werfe meine Wunderwaffen an: 6 Virtuelle PC auf meiner 4-GB-aber-nur-2-adressierbaren-Workstation an. Auf jedem läuft der jeweilige Browser (FF35, IE7, IE8, Opera, Safari, Crome) in einer nackten Windows-XP-Umgebung. Weil, man kann ja nie wissen welcher Browser welchen was zusammenhaut.
Richtige Abweichung finde ich keine. Java Script funktioniert. Mir fällt nur auf das ich Datenfelder eingeben kann die keiner braucht und daher auch nicht gespeichert werden. Sofort mache ich meinem Gegenüber DLTB (aka die-lebende-Test-Basis aka BdF aka Boss der Fraggles aka der-Mann-der-jedes-Byte-der-Applikation-kennt) klar das somit ein klarer Usability-Verstoß nach SD§ 4711 Absatz 0815 vorliegt.
Nach heftigen Diskussionen meint DLTB "Des woar scho imma so. Oba du host scho recht. Des kennt ma a noch schnö mochn!". Alarmglocken schrillen, " a no schnö mochn". DLTB formuliert schnell die neue Anforderung und gibt diese verbal über meinen Kopf hinweg an Y. weiter. "Y., geh berücksichtige das die zwa Felder nur angezeigt werden wenn im Feld Periode der Wert Täglich steht."
Cruise meldet verbal über meinen Kopf zurück: "OK, das haben wir gleich...!"
Ich liebe agile Softwareentwicklung. Doch halt. Was war da zwischen "OK...!" und "Ich liebe agile...."?
Schritt 1: Testbasis (aka RFC-Dokument aka User-Story aka das-Ding-das-nie-vollständig-ist-wenn-PK-eine-Anforderung-hat" sichten. Was jetzt kommt brauch ich nicht erzählen, es ist eh klar.
Aber halt. Was sehe ich da. Der zuständige DEV-Fraggle hat eine technische Spec geschrieben. Schampus für den Y. Wobei der Lenin-Orden würde dem Ukrainischen-Tom-Cruise-Top-Gun-Absolventen besser stehen.
Na gut. Session Based Testing, mein neuestes Lieblingwort. Ich verfahre auch danach. Vorerst zum Kennenlernen. BvQ (aka den kennt jetzt eh schon jeder, das ist mein Boss) sagt immer "Sehe es als eine Chance etwas neues Auszuprobieren!". Recht hat der BvQ.
Ich definieren als Testcharta: "Prüfe ob die Java-Script-Funktionalität in allen Browsern korrekt arbeitet". SB-Timescope: "90 Minuten". Das muss reichen um zu beweisen dass eine Abweichung vorliegt.
Werfe meine Wunderwaffen an: 6 Virtuelle PC auf meiner 4-GB-aber-nur-2-adressierbaren-Workstation an. Auf jedem läuft der jeweilige Browser (FF35, IE7, IE8, Opera, Safari, Crome) in einer nackten Windows-XP-Umgebung. Weil, man kann ja nie wissen welcher Browser welchen was zusammenhaut.
Richtige Abweichung finde ich keine. Java Script funktioniert. Mir fällt nur auf das ich Datenfelder eingeben kann die keiner braucht und daher auch nicht gespeichert werden. Sofort mache ich meinem Gegenüber DLTB (aka die-lebende-Test-Basis aka BdF aka Boss der Fraggles aka der-Mann-der-jedes-Byte-der-Applikation-kennt) klar das somit ein klarer Usability-Verstoß nach SD§ 4711 Absatz 0815 vorliegt.
Nach heftigen Diskussionen meint DLTB "Des woar scho imma so. Oba du host scho recht. Des kennt ma a noch schnö mochn!". Alarmglocken schrillen, " a no schnö mochn". DLTB formuliert schnell die neue Anforderung und gibt diese verbal über meinen Kopf hinweg an Y. weiter. "Y., geh berücksichtige das die zwa Felder nur angezeigt werden wenn im Feld Periode der Wert Täglich steht."
Cruise meldet verbal über meinen Kopf zurück: "OK, das haben wir gleich...!"
Ich liebe agile Softwareentwicklung. Doch halt. Was war da zwischen "OK...!" und "Ich liebe agile...."?
Mittwoch, 25. November 2009
Q42: Scrum by COO
Die TechOPS-Doozers (das sind die die wirklich hart arbeiten) haben auch Scrum eingeführt.
Die Tafel schaut a bissal anders aus als gewöhnlich. Doch wenn mir Chief-Doozer* (aka COO ) erzählt "Do san nua a Ochtl von dem drauf wos ma wirklich offn hom..." dann verstehe ich es. Wer kann sich in Zeiten wie diesen schon ein eigenes Gebäude nur für eine Scrum-Tafel leisten?
* In den Höhlen leben nicht nur die Fraggles, sondern auch die Doozers. Bei diesen handelt es sich um etwa 15 cm kleine, hart arbeitende grüne Leute mit gelben Schutzhelmen und Werkzeuggürteln. Ihre einzige Lebensaufgabe scheint es zu sein, mit Hilfe diverser kleiner Baufahrzeuge große Konstruktionen wie Brücken, Türme, Straßen usw. zu errichten.
Die Tafel schaut a bissal anders aus als gewöhnlich. Doch wenn mir Chief-Doozer* (aka COO ) erzählt "Do san nua a Ochtl von dem drauf wos ma wirklich offn hom..." dann verstehe ich es. Wer kann sich in Zeiten wie diesen schon ein eigenes Gebäude nur für eine Scrum-Tafel leisten?
* In den Höhlen leben nicht nur die Fraggles, sondern auch die Doozers. Bei diesen handelt es sich um etwa 15 cm kleine, hart arbeitende grüne Leute mit gelben Schutzhelmen und Werkzeuggürteln. Ihre einzige Lebensaufgabe scheint es zu sein, mit Hilfe diverser kleiner Baufahrzeuge große Konstruktionen wie Brücken, Türme, Straßen usw. zu errichten.
Dienstag, 10. November 2009
Q35: Is eh nur...
Freitag, Daily Scrum.
Das Team beantwortet die ominösen 3 Fragen. Irgend wann kommt auf die Frage ob was im Wege steht die Antwort: „Nichts. Außer dass die Fachabteilung drauf gekommen ist dass eine der letzten UserStorys nicht vollständig umgesetzt wurde. Aber das hab ich eh gleich. Da ist eh nur ein IF* anzupassen.“ Die Story ist seit Wochen produktiv. Soviel zum Thema Abnahmetests.
Bei den Worten „Eh gleich...“ breche ich in Angstschweiß aus und erleide einen „Des-is-a-Klanigkreit-Schlaganfall“. CvQ, der einfühlsamste Chef den ich je hatte, bemerkt die Schockwirkung und vermittelt die Wichtigkeit von dokumentierten Anforderungen: „Fordert es ein und seht es als eine Möglichkeit an, die Dinge jetzt richtig zu tun...“. Bumm, Zack so einfach geht das. „Seht es als Möglichkeit...“, ich liebe diese Komposition an Buchstaben. Kann man das übersetzen mit „Yes, we can“ oder ist das zu weit her geholt? Ist mein Boss ein weißer Obama? Ich werde das mal validieren! Oder ist das verifizieren?
Egal. Ich liebe agile Aufwandsschätzungen die lauten: „Des homma glei...“ und „Des ist eh nur...“.
Das erinnert mich daran wie ich letzte Woche eine UserStory getestet habe. Auf meinen Einwand das es dazu keine Testbasis (aka RFC-Dokument) gibt kontert die lebende Testbasis mit: „Des is eh nur a Klanigkeit...“. 49 Minuten und eine geschmeidige Abweichungen später war es wieder mal klar.
War doch nicht so klar, die Kleinigkeit.
*In der IF-Syntax (links oben) ist eine kleine Abweichung versteckt. Wer findet Sie?
Das Team beantwortet die ominösen 3 Fragen. Irgend wann kommt auf die Frage ob was im Wege steht die Antwort: „Nichts. Außer dass die Fachabteilung drauf gekommen ist dass eine der letzten UserStorys nicht vollständig umgesetzt wurde. Aber das hab ich eh gleich. Da ist eh nur ein IF* anzupassen.“ Die Story ist seit Wochen produktiv. Soviel zum Thema Abnahmetests.
Bei den Worten „Eh gleich...“ breche ich in Angstschweiß aus und erleide einen „Des-is-a-Klanigkreit-Schlaganfall“. CvQ, der einfühlsamste Chef den ich je hatte, bemerkt die Schockwirkung und vermittelt die Wichtigkeit von dokumentierten Anforderungen: „Fordert es ein und seht es als eine Möglichkeit an, die Dinge jetzt richtig zu tun...“. Bumm, Zack so einfach geht das. „Seht es als Möglichkeit...“, ich liebe diese Komposition an Buchstaben. Kann man das übersetzen mit „Yes, we can“ oder ist das zu weit her geholt? Ist mein Boss ein weißer Obama? Ich werde das mal validieren! Oder ist das verifizieren?
Egal. Ich liebe agile Aufwandsschätzungen die lauten: „Des homma glei...“ und „Des ist eh nur...“.
Das erinnert mich daran wie ich letzte Woche eine UserStory getestet habe. Auf meinen Einwand das es dazu keine Testbasis (aka RFC-Dokument) gibt kontert die lebende Testbasis mit: „Des is eh nur a Klanigkeit...“. 49 Minuten und eine geschmeidige Abweichungen später war es wieder mal klar.
War doch nicht so klar, die Kleinigkeit.
*In der IF-Syntax (links oben) ist eine kleine Abweichung versteckt. Wer findet Sie?
Freitag, 30. Oktober 2009
Q26: Tester sind arme Schweine
Teammeeting. Diskussion über Funktionalität einer bestimmten User-Story. Auf meine Frage ob "das" dann eh alle dokumentiert wird, damit ich eine gscheite Testbasis habe, zeichnet J.(aka mein Boss aka der Scrummasta) ein Bild an die Tafel und erklärt mir den Stand der Dinge.
Ich weiß was er mir damit sagen will und freue mich schon auf die unzähligen Interviews mit meinen Testorakeln.
Ich weiß was er mir damit sagen will und freue mich schon auf die unzähligen Interviews mit meinen Testorakeln.
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BvQ
Montag, 12. Oktober 2009
Q18: Zeit für einen Kaffee auf Tuvalua oder spinnen die Redmonter?
Also die Entwickler von Microsoft sind tolle Burschen. Beim kopieren von Daten zeigen sie dir an wie lange das dauern wird. An und für sich eine super Sache. DASAR (aka die arme Sau am Rechner) weiß somit was auf ihn zukommt und kann sich entscheiden ob er schnell für kleine Qualitätsbeamten geht oder mit K. (aka Q's Gegenüber) einen Kaffee trinken geht. So nach dem Motto: "He K., wos hoids von an Nespresso in da Kuchl, ähh i hob kane Tabs mehr. Host du wöche?"
Nun ja. Da will ich mir heute ein paar Files meiner neuen Entwicklungsumgebung schnell mal von einer externen USB-Festplatte kopieren. Und was berechnen da die Burschen aus Redmont? Richtig gelesen, das kopieren dauert 5728 Tage oder ~15 Jahre.
Ich starte dann mal das Kopieren und hole mir einen Kaffee zu Fuss in Tuvalua. Zeit für's hingehen und schwimmen hab ich ja. Sofern sich die Redmonter nicht verrechnet haben.
Nun ja. Da will ich mir heute ein paar Files meiner neuen Entwicklungsumgebung schnell mal von einer externen USB-Festplatte kopieren. Und was berechnen da die Burschen aus Redmont? Richtig gelesen, das kopieren dauert 5728 Tage oder ~15 Jahre.
Ich starte dann mal das Kopieren und hole mir einen Kaffee zu Fuss in Tuvalua. Zeit für's hingehen und schwimmen hab ich ja. Sofern sich die Redmonter nicht verrechnet haben.
Freitag, 9. Oktober 2009
Q17: Usability, what else...
Nun ja. Da sitz ich nun ich armer Thor und bin so schlau wie nie zuvor... oder?
Q. schreibt ja jetzt seine Testprotokolle mit Office 2007 und muss dazu Patrick Lindner zitieren: "Ich freu mich ja so....".
Als alter Usability-Hase bin ich dabei sofort heiß wie Frittenfett. Auf Grund meiner Erwartungskonformitäten Denkweise suche ich das Datei-Menü wo? Na wer weiß es? Richtig. Ich suche es in der Office-Menüleiste links oben. Nämlich dort wo es bis jetzt noch in jeder Version war. Die Betonung liegt auf "war".
Und was finde ich dort. Nichts! Doch, halt. Das stimmt nicht. Ich finde folgendes.
Liebe MUFs (aka Microsoft-Usability-Fraggles). Wo ist das Datei-Menü?
Nun zitiere ich die gute DIN EN ISO 9241, die viele gute Dinge zum Thema Usabilty parat hat.
Was heißt das jetzt auf Deutsch:
"Des Program soi no so geh wia furher und net auf amoi ollas aundas ausschaun..."
So nun was will ich damit sagen, mal abgesehen davon das die MUFs irgendwo dagegen gelaufen sind?
Übrigens. Wer weiß wo in Office 2007 das Dateimenü versteckt ist kann sich bei mir ein Nespresso-Tabs abholen. Der Rechtsweg ist aber ausgeschlossen. Sollten mehr als 3 die richtige Antwort haben so entscheiden ein Fechtduell mit Firmen-Kugelschreibern.
Happy suchen.
PS: J. (aka mein Chef) darf am Preisausschreiben nicht teilnehmen. Der hat es mir nämlich verraten, nachdem ich ihm verklickert habe mit welchen S°^^&$% ich da arbeiten muß.
Q. schreibt ja jetzt seine Testprotokolle mit Office 2007 und muss dazu Patrick Lindner zitieren: "Ich freu mich ja so....".
Als alter Usability-Hase bin ich dabei sofort heiß wie Frittenfett. Auf Grund meiner Erwartungskonformitäten Denkweise suche ich das Datei-Menü wo? Na wer weiß es? Richtig. Ich suche es in der Office-Menüleiste links oben. Nämlich dort wo es bis jetzt noch in jeder Version war. Die Betonung liegt auf "war".
Und was finde ich dort. Nichts! Doch, halt. Das stimmt nicht. Ich finde folgendes.
Liebe MUFs (aka Microsoft-Usability-Fraggles). Wo ist das Datei-Menü?
Nun zitiere ich die gute DIN EN ISO 9241, die viele gute Dinge zum Thema Usabilty parat hat.
| Erwartungskonformität Die Informationsdarstellung innerhalb eines Systems sollte einheitlich sein und so funktionieren wie es der Benutzer erwartet. Das System sollte den Merkmalen des Benutzers entsprechen z.B. seinen Erfahrungen aus dem Arbeitsgebiet, seiner Berufsausbildung etc. |
Was heißt das jetzt auf Deutsch:
"Des Program soi no so geh wia furher und net auf amoi ollas aundas ausschaun..."
So nun was will ich damit sagen, mal abgesehen davon das die MUFs irgendwo dagegen gelaufen sind?
Übrigens. Wer weiß wo in Office 2007 das Dateimenü versteckt ist kann sich bei mir ein Nespresso-Tabs abholen. Der Rechtsweg ist aber ausgeschlossen. Sollten mehr als 3 die richtige Antwort haben so entscheiden ein Fechtduell mit Firmen-Kugelschreibern.
Happy suchen.
PS: J. (aka mein Chef) darf am Preisausschreiben nicht teilnehmen. Der hat es mir nämlich verraten, nachdem ich ihm verklickert habe mit welchen S°^^&$% ich da arbeiten muß.
Mittwoch, 10. Juni 2009
Q2: Muss ich jetzt immer das Handy am Mann tragen?
Uff. War jetzt 7 Minuten aus dem Büro. Und das Ganze ohne Handy!!! Wenn das BvQ mitbekommt. Muss mich jetzt daran gewöhnen dieses Ding (das Handy ist gemeint, nicht BvQ) immer dabei zu haben. Dabei sollen diese Handystrahlen doch die Gesundheit gefährden. Muss mal bei BvQ nachfragen ob nicht eine Zulage "Gefahrenzulage für Handystrahlen" drinnen ist. Wenn ich bedenke was alles Bestrahlt wird wenn ich das Handy in der Hosentasche trage? Werd mal googln zum Thema.
Montag, 1. Juni 2009
Q1: War das a Gschichtl?
Nun, ja. Jetzt kann ich nicht mehr mit dem Spruch aufwarten "I bin ka Techniker". Habe soeben meine erste Bereitschaft offiziell übernommen. Vorerst nur für 2 Stunden. Nächsten Montag dann für 4 Tage. Eigentlich wollte ich nie einen Linuxrechner neben mir stehen haben. Nachdem aber mein Boss (aka BvQ = Boss von Q, also eigentlich M) gesagt hat ich kann mit XP keine Bereitschaft machen, musste ich mich wohl oder übel beugen.
Ich glaub aber BvQ hat mir a Gschichtl reingedrückt. Nun summt neben mir so ein Ding vor sich hin dessen Desktop sich im zarten Grün darstellt. Blau wäre schöner. Ich werd mal googln wie das geht. Aber das ist eine andere Geschichte.
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