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Donnerstag, 25. März 2010

Q148: Was ist eine iPhone-Bitch?

Ich hab ein neues Spielzeug. Ein Apps mit dem ich meine Workouts verwalten kann. Ab jetzt kein Excel, keine handschriftlichen Aufzeichnungen oder sonstiges mehr. Das Ding zeichnet die Strecke via GoogleMaps auf, berechnet alles möglich und schickt das Ganze auch noch zu Twitter und Co. wenn du willst. In einer WebApplikation kannst du deine Trainings dann verwalten und auswerten. Da macht laufen und Rad fahren gleich viel mehr Spaß.

Das einzige Problem bei dem Ganzen ist die Tatsache dass ich dafür ein iPhone brauch. Und das hat in unserer Familie nur Frau Q. Sie hat das Ding von mir zu Weihnachten geschenkt bekommen. Und jetzt? Jetzt muss ich jedes Mal mit ihr verhandeln wenn ich es mir ausborgen will.

Meine Frau ist beinhart wenn es ums Geschäfte machen geht. 15 Jahre Einkaufserfahrung im Mode und Bekleidungshandel. Bei Preisverhandlungen schicke ich immer sie voraus. Die Verkäufer sind dann arme Schweine. Ich kann besser reklamieren.













Was meine Frau mit mir ausverhandelt hat? Kinogutschein, Fußmassagegutschein, Gutschein für Weihnachtsmarkt, Gutschein für Thermenbesuch, Gutschein für Auto sauber machen. Wandergutschein. Wandern! Ich muss wandern gehen! Den Berg rauf! Ich hasse wandern. Wenn Gott gewollt hätte dass ich auf einen Berg steige dann hätte er mich als Gamsbock auf diese Welt geschickt, und nicht als Softwaretester. Und für alle Gutschein gilt dass sie kein Ablaufdatum haben und kein Ablasshandel möglich ist! Ich mach nicht nur für Geld alles, nein, ich mach es auch für das iPhone. Ich bin eine richtige iPhone-Bitch.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Q125: Aufruhr in der Zugriffsstatistik!

Also die Frage "Wann ist der Incident abzuschließen?" (Q124) hat für ordentlichen Aufruhr in der Tageszugriffsstatistik gesorgt und die Zugriffe kurzfristig fast verdoppelt.

Ein ketzerischer Post, a bissal Social Media Marketing bei Twitter, Facebook & Co, und schon geht die Post ab.



Mal sehen ob ich eine Frage zusammen bringe die Google-Analytics in die Knie zwingt. Das nennt der Tester dann Stresstest? Oder?

Dienstag, 5. Januar 2010

Q80: Es geht auch anders!



Endlich mal eine Fehlermeldung:
  • die nicht in fachchinesisch gehalten ist
  • die genau sagt was man zu tun hat
  • die lieblich gestaltet ist...

    ... und mich daher nicht zur Weißglut treibt. Das Viech hat scheinbar ein besseres Dasein als sein Kollege aus dem Hitchhackers Guide. Oder?

    Sonntag, 27. Dezember 2009

    Q75: Watir trifft die SD.Call-Liste


    Buggy. Ich bin total buggy (aka gschlaucht aka fix und fertig). Die gestrige Heizungskeller-Ergo-Bike-fit-machen Aktion hat mir so zugesetzt dass ich heute einen Kran brauche um aus dem Bett zu gelangen. Was soviel heißt wie: der Heizungskeller muss heute warten. Mache einen Familientag. Spielen mit Kids, DVD-Nachmittag mit meiner Frau. Die ganze Zeit aber jucken die Finger, weil sie endlich Watir-Scripts schreiben wollen. Meine Frau treibt mich mit den Worten „Bitte, setze dich zum Computer, ich halte deine innerliche Zappelei nicht mehr aus! So macht DVD schauen keinen Spaß!“ in die Arme des Blechtrottels.


    Um 17Uhr10 fällt der Startschuß. A bissal schmökern im Buch und los geht’s. Hands on Ruby ist angesagt. Ruby, Watir & Co ist schnell installiert, Gem hab ich im kleinen Finger. Keine 15 Minuten später stelle ich Watir die SD.Call-Liste vor. Gestatten: Watir – SD.Call-Liste / SD.Call-Liste – Watir. So schnell geht’s. Fein das Tools hat auch keine Probleme mit den Frames. Ich bin entzückt. Das Ganze ist ja schön und gut, aber was soll ich mit dem Tool wenn es nicht Key-Word-Driven tauglich ist. Ein Tweet bei Twitter und die darauf folgende Antwort von Dave McNulla (Oceanside, CA, USA) bringt Klarheit. Zum Schlüsselworttreiben gibt’s ein Framework mit dem klingenden Namen: WatirMelon von Alister Scott. Scheinbar habe ich Gem doch nicht im kleinen Finger, denn ich krieg das Ding nicht zum laufen. Auch Google kann nichts gegen meine technische Inkompetenz (Copyright by Düsentrieb) machen. Ich will schon aufgeben, da fällt mir auf dass ich einen Buchstabendreher im Librarypfad habe. Schnell die Buchstaben zurück gedreht und das Schwein wird von der Melone durchs Dorf getrieben. Von wegen technisch Inkompetent!

    Montag, 7. Dezember 2009

    Q56: Was! Kein Google-Ray? Das kann nicht mein Kind sein!


    So, jetzt kommt ein Neuer in Spiel. Nämlich der Partner von BvB, sozusagen der 2. BvB. Nachdem die Bezeichnung beim gelobten und gepriesenen Blog-Leser aber Irritationen hervorrufen würde, nennen wir in einfach: CEO (aka Chief Expansion Officer). BvB ist dafür zuständig das unser Produkt ständig verbessert wird, CEO ist dafür zuständig dass jeder unser Produkt kennt und es haben will.

    Zur Zeit wandelt CEO auf den Spuren von Christoph Columbus und führt uns aus der alten in die neue Welt. Kam der Genueser 1492 vorerst nur bis San Salvador so kann CEO schon einen Schreibtisch im Silikon Valley vorweisen. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten müssen dann aber andere Kuchen gebacken werden, so unser Columbus beim heurigen Kick-Off. Die Vision lautet: „die-sich-selbst-Installierende-sich-selbst-konfigurierende-Bridge“. Denn ohne diese EIWOMIS (aka Eier legenden Wollmichsau), gibt’s drüber-dem-Teich nur Babyschritte in Richtung 1K-Bridges in 3 Jahren.  Weil wie sagt CEO? „Wäu nur so dablos de Amis!“, also werden wir die Amis mit einer technologischen Schweine-Grippe (aka Bridge-Flu) überziehen.

    So weit so gut. Am Donnerstag hatten wir die Präsentation unserer Winterrelease im Museumsquartier. Im Teil 1 zog CEO alle Register. Volle Kanne Youtube-Videos und Web 2.0. Dafür wurde er von mir bereits für einen Q.Oscar nominiert.

    In seiner Präse machte er uns mit Leuten bekannt die mit Youtube, Twitter, Facebook und Co. aufwachsen, nämlich den Digital Nativs und dem Gegenteil davon, den Digital Immigrants. Letztere glauben Youtube ist eine neue Zahnpasta und Facebook einer neuer Bildband von Helmut Newton. Digital Natives sind Personen die nach 1980 geboren sind und das kommende Zeitalter beherrschen werden.

    Ich habe zwei so digitale Eingeborene selbst gebastelt, deren Wünsche nach Bits & Bytes und Elektronik die Brieftasche von Q. leer fegen. S. meine 7. jährig Tochter besitzt bereits ein Handy, einen Nitendo DS, ein Notebook und stellt auf Youtube ihre Videos aus.  Natürlich nicht ohne das meine bessere Hälfte darüber wacht wo sie surft und mit wem sie chattet. Ihre  mit GIMP erstellten Kollagen verkauft sie über ihren Webshop, auf dem nur Zahlung per Pay-Pal möglich ist. Ich kaufe dort manchmal ein um ihren Geschäftssinn zu fördern. Auf Twitter hat mich meine Tochter aufmerksam gemacht. Sie hat mir die Vorteile von IPOD und iTunes vermittelt. Zu Geburtstagen bastelt sie Videogrüße die sie mit ihrer Digitalkamera dreht und am Notebook mit Effekten hinterlegt. Das wird ihre nächste Einnahmequelle.

    Und die Digitale Evolution geht weiter. Freuen sich jetzt noch werdende Väter beim Ultraschall wenn der Arzt das Geschlecht des Nachwuchs bestimmen kann so wird das im Jahr 2200 anders sein. Da wird der Arzt dann feststellen ob der Nachwuchs mit einer USB 16.0-Schnittstelle oder mit Bluetooth zur Welt kommt. Und wenn er erklärt das der Popsch vom Nachwuchs nur Blue-Ray DVD's abspielen kann fragt sich der Papa ob das Kind wohl ein Kuckucksei ist, kann doch er selbst bereits den Blue-Ray-Nachfolger Google-Ray zwischen seinen Backen abspielen.

    Übrigens. Das Netbook auf dem ich diese digitalen Zeilen schrieb gehört meinem Sohn. Und der ist 4 Jahre alt.

    Montag, 9. November 2009

    Q34: Vodoo Kaffee gefällig?


    Letzten Montag beim betreten der heiligen Developer-Halle empfängt mich P. (aka unser COO aka unser Chief Operations Officer) mit folgenden Worten "He Q, wos mochst aum 4. Dezember?".
    Normalerweise geht Ottonormalverbraucher davon aus, dass das etwas mit Nikolaus und Krampus zu tun hat. Ich überlege kurz und antworte, "Nix", und warte darauf das COO eine Einladung zum Krampuskränzchen ausspricht. Und noch während das N von Nix über meine Zunge gleitet fällt es mir wie Schuppen von den Augen. COO muss einen Ausfall in der BereitsschaftsCrew kompensieren. Und noch bevor ich verbal zurück rudern kann kommt es: "Na daun kaunst eh in B. seine Bereitschaft übernehmen, oder?" Das „oder?“ ist natürlich rein rethorischer Natur. Mein Einwand: "Des kummt oba a bissal frua!", kontert CVCOO (aka Chief von COO aka mein Chef), der gemeinsam mit COO gerade den Plan austüftelt mit „Sehe es als Möglichkeit an, dich wieder mit Linux zu beschäftigen!“. Wie ich diese Floskel hasse.

    Zwei Tage später installiert mir FRAFU, mein RückenAnRückenGegenüber und Technikfraggle einen VM-Player und Ubunto auf meiner neuen Workstation. „Wiast seng wis geil des Ubuntu is!“. In den Worten schwingt ein leichter Seitenhieb auf meine XP-Vorliebe. So nebenbei stellt er fest dass ich 4GB RAM besitze, was die Developer/Tester Hackordnung total durcheinander bringt. Für seine süffisanten 64Bit-$GM-RAM-Anmerkungen, die dann seit Tagen über mich ergehen, belege ich ihn mit einem Q.Fluch, weil fluchen kann ich.

    Heute entdecke ich in meiner Twitterspähre, die auch FRAFU (http://twitter.com/frafu) followed, das mein fluchen Früchte trug.

    Sonntag, 1. November 2009

    Q28: Auch ein Early Adopter?


    Web 2.0. Das Wort das soviel bedeutet wie: "Bau irgendwas Cooles auf deiner Seite ein, damit die User deine Seite lieben." Mal abgesehen davon dass es mehr als das ist.

    Unsere Development-Fraggles sind zur Zeit dabei Webservices zu dichten damit wir dann 2.0 tauglich und cool sind. Vorerst geht's um Wiki-Funktionalität. Dann sollen Blogs und Foren dazu kommen. Unser Lieblingswort ist zur Zeit "Magicbutton", das Ding das uns in die coole Welt eintauchen läßt.

    Ich  versuche gerade seinen Boss davon zu überzeugen, dass wir auch Twitter in unsere Überlegungen einbeziehen sollten. Gemäß dem Motto: "Der frühe Vogel fängt den Wurm!". Durch meine Hartnäckigkeit habe ich auch schon F. auf meine Seite gezogen. F., der Mann dem zur Zeit mein Testumgebungskonzept wurscht ist weil er Web-2-0-Services entwickeln muss.
     
    Seine anfänglichen Einwände: "Füa wos brauch i den drek!" sind scheinbar verflogen. Denn mein heutiger Twittercheck verrät mir das er auf St. Pauli weilt. Ich hoffe das er meinen Twitter-Reply checkt und auch mit meiner Direct Message zurecht kommt.

    Gemäß der Schwedischen-Möbel-Firma-Teelicht-Millionär-Company stellt sich mir die Frage: "Bloggen sie noch oder Twittern sie schon?". Ich mach beides, man kann ja nie wissen.

    Übringes, für diesen Eintrag lasse ich Kommentare zu. Mich würde nämlich das Twitterversum meiner Leser interessieren.

    http://twitter.com/QwhatElse