War mal wieder dabei ein Testautomationstool zu testen. Aufbauend auf Ruby und Watir scheinbar eine feine Sache.
Schon alleine die Installation war ein Wahnsinn. Bluescreens, Tod und Teufel. Nach dem 3. Reboot gehts auf einmal. Einfach so. Dabei laut Installationsguide total easy.
Die Handhabung bissal steif und nicht intuitiv. Die rudimentäre Doku überhaupt nicht schlüssig. Na ja, eingefädelt, ausgeschieden.
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Freitag, 22. Januar 2010
Sonntag, 3. Januar 2010
Q79: Keiner versteht mich!
Das kennt doch jeder. Du suchst stundenlang einen Fehler und findest ihn nicht. Sobald du einen Kollegen zu Rate ziehst hast du den Buchstabendreher, das fehlende Komma oder „was auch immer die Fehlerursache ist“ in Null-Komma-Nix entdeckt. Dein erster Gedanke: „Pau, eh. Is des beinlich. Häd i nua drei Minutn lenga gsuacht!“. Es geht einfach nur darum einen Schritt zurück zu treten und Abstand zu gewinnen. Jeder der Fraggles hat einen kleinen Plüschbären auf seinen Schreibtisch stehen, dem er sein Leid mitteilen kann. Daher der Spruch: „Erzähle es dem Bären!“. Nachdem ich als Tester in der Hackordnung eine Stufe unter den Fraggles stehe, aber immerhin schon eine Stufe über der Scrumtafel, habe ich natürlich keinen Bären den ich zu Rate ziehen kann. Dafür habe ich Sören-Sörensen (Q12) meinen Schlafgefährten wenn ich Bereitschaft schiebe. Ich pflanz mich also zu Sören auf die Matte und lege los: „Also, alter Schwede. Ich hab da ein Problem. FitNesse findet meine Testfixture nicht. Ich glaube das es ein Classpath-Problem ist. Was soll ich tun?“. Sören schaut mich mit seinen großen Augen an und gibt mir zu verstehen: „Jag talar bara svenska!“ was soviel heißt wie „Ich spreche nur Schwedisch!“. Bin ich eine arme Sau!
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Samstag, 26. Dezember 2009
Q74: Ruby on Ergobike
So, Urlaub bis 6.1. ist angesagt. Das heißt Zeit für die Frau, die Digital Nativs und für ein bissal Sport. Für mich ist jeder Urlaub aber auch dazu da etwas Neues zu lernen. Jeder kennt den Spruch vom „Lebenslangen lernen“, oder? Letzte Woche bin ich auf ein neues Testautomationstool namens WATIR gestoßen. WATIR steht für: Web Application Testing in Ruby. Was soviel heißt wie: Q. wird sich mit Ruby beschäftigen. Als erstes war Grundlagenforschung angesagt. Ruby, Ruby on Rails, RadRail, Grails, Gems, Rake, irb, ri, RubyOnRubyOnRubyBlablabla. Was ist was? Was bedeutet was? Was kann was? Zuerst wird im Web gesucht, danach bei Thalia.
Nachdem ich ja beschlossen habe wieder Sport zu betreiben, brauche ich ein Buch zum lesen am Ergobike im Heizungskeller. Buch ist schnell gekauft, jetzt muss der Heizungskeller Ergobike tauglich gemacht werden. Der Feststellung meiner Frau: „Der Trockenraum tut's doch auch, oder?“ entgegne ich mit: „Des haumma eh gleich!“. Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Woher nur?
Mit dem Vorsatz dass in 3 Stunden das erste Ruby-Script via WATIR die SD.Website durchgurkt, starte ich mein Vorhaben. Um 11Uhr geht’s also los. 30 Kübeln, à 25kg, mit alten Fertigverputz in die Einfahrt geschleppt. Ein Kübel in jeder Hand damit es schneller geht. Beim 3. mal bereue ich schon mein Vorhaben. Hätte sollen (wie immer) auf meine Frau hören. In der Einfahrt kann der Sondermüll nicht bleiben, also bringen wir ihn gleich zur Sammelstelle bei der Feuerwehr. In einer Kleinstadt geht das auch am Stefanietag. Beziehungen muss man haben. Und einen 20 Euro Schein in der Tasche. Vielleicht kann ich mir die von TheBoss zurück holen. Schließlich war es ja für die zusätzliche Qualität die Einzug halten wird. Leider passen nur 4 Kübeln ins Auto. Um 13Uhr10 ist der Keller besenrein. Nachdem die Wände nicht sehr einladend ausschauen beschließe ich diesen einen Anstrich zu verpassen. In der Garage hinten stehen noch 25kg weiße Farbe und warten auf bessere Zeiten. Diese sind jetzt gekommen.
Um 16Uhr07 strahlt der Keller wie die Notaufnahme im AKH. Das gibt nix her. Ok, da müssen Bilder an die Wand. Das Erste ist ein Lerchalpuups, und um 16Uhr20 ziert ein Oracle7-Supermann-Poster im Ikea-Bilderrahmen die Notaufnahme. Das Zweite Bild gibt der Wand, besser gesagt dem schwächelnden 50er-Jahre-Verputz den Rest. Ein 1m2 großer Putzdownload bringt mich dem Wahnsinn nahe. Der Trockenraum hätte es doch auch getan! Nachdem ich mich wieder gesammelt habe fällt mir ein, dass in der Werkstatt hinten noch Profilholzbretter auf bessere Zeiten warten. Um 19Uhr30 sind diese gekommen und der übrig geblieben Verputz ist hinter 6m2 Bienhoniggewachstem Profilholz verschwunden. Morgen werde ich noch die alten Filzplatten die in der Garage vor sich dahin schlummern aufwecken. Der Fußboden im Heizungskeller ist nämlich überhaupt nicht einladend. Das haben wir dann aber wirklich gleich! Oder?
Nachdem ich ja beschlossen habe wieder Sport zu betreiben, brauche ich ein Buch zum lesen am Ergobike im Heizungskeller. Buch ist schnell gekauft, jetzt muss der Heizungskeller Ergobike tauglich gemacht werden. Der Feststellung meiner Frau: „Der Trockenraum tut's doch auch, oder?“ entgegne ich mit: „Des haumma eh gleich!“. Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Woher nur?
Mit dem Vorsatz dass in 3 Stunden das erste Ruby-Script via WATIR die SD.Website durchgurkt, starte ich mein Vorhaben. Um 11Uhr geht’s also los. 30 Kübeln, à 25kg, mit alten Fertigverputz in die Einfahrt geschleppt. Ein Kübel in jeder Hand damit es schneller geht. Beim 3. mal bereue ich schon mein Vorhaben. Hätte sollen (wie immer) auf meine Frau hören. In der Einfahrt kann der Sondermüll nicht bleiben, also bringen wir ihn gleich zur Sammelstelle bei der Feuerwehr. In einer Kleinstadt geht das auch am Stefanietag. Beziehungen muss man haben. Und einen 20 Euro Schein in der Tasche. Vielleicht kann ich mir die von TheBoss zurück holen. Schließlich war es ja für die zusätzliche Qualität die Einzug halten wird. Leider passen nur 4 Kübeln ins Auto. Um 13Uhr10 ist der Keller besenrein. Nachdem die Wände nicht sehr einladend ausschauen beschließe ich diesen einen Anstrich zu verpassen. In der Garage hinten stehen noch 25kg weiße Farbe und warten auf bessere Zeiten. Diese sind jetzt gekommen.
Um 16Uhr07 strahlt der Keller wie die Notaufnahme im AKH. Das gibt nix her. Ok, da müssen Bilder an die Wand. Das Erste ist ein Lerchalpuups, und um 16Uhr20 ziert ein Oracle7-Supermann-Poster im Ikea-Bilderrahmen die Notaufnahme. Das Zweite Bild gibt der Wand, besser gesagt dem schwächelnden 50er-Jahre-Verputz den Rest. Ein 1m2 großer Putzdownload bringt mich dem Wahnsinn nahe. Der Trockenraum hätte es doch auch getan! Nachdem ich mich wieder gesammelt habe fällt mir ein, dass in der Werkstatt hinten noch Profilholzbretter auf bessere Zeiten warten. Um 19Uhr30 sind diese gekommen und der übrig geblieben Verputz ist hinter 6m2 Bienhoniggewachstem Profilholz verschwunden. Morgen werde ich noch die alten Filzplatten die in der Garage vor sich dahin schlummern aufwecken. Der Fußboden im Heizungskeller ist nämlich überhaupt nicht einladend. Das haben wir dann aber wirklich gleich! Oder?
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