Im Juni habe ich die Prüfung zum iREB Certified Professional Requirements Engineer geschafft. Nachdem ich auch ein ISTQB Certified TestManager bin, bedeutet das, dass ich ein QAMP bin. Also ein Quality Assurance Management Professional, aka ein bescheinigter Software-Qualitäts-Fuzzi. Das sagt das internationale Software Qualification Board, das iSQI.
So, jetzt habe ich aus meinem Qualitäts-Fuzzi-Netzwerk gehört, dass ich mich nur QAMP nennen darf, wenn mir das iSQI bescheinigt dass ich alle Zertifikate habe. Also das iSQI bestätigt mir dass alle meine, vom iSQI selbst ausgestellten Zertifikate, gültig sind. Also dass sie mir kein gefälschtes zugeschickt haben.
Jetzt will ich mir also das offizielle Zertifikat ausstellen lassen. Also die Super-Über-Drüber-Bescheinigung dafür, dass ich die ganzen anderen Papierln habe.
Nachdem ich den ganzen Formularkrempl erledigt habe check ich noch kurz was die Bearbeitungsgebühr ausmacht und erstarre vor Ehrfurcht.
450.- Euro, Basic Registration und jedes Jahr dann 225.- Euro
Dazu fällt mir ein Begriff ein, der bei Wikipedia wie folgt definiert ist:
Chuzpe [xʊtspə] (aus dem jiddischen חוצפה [chùtzpe] von hebräisch חצפה [chuzpà] für „Frechheit, Dreistigkeit, Unverschämtheit“ entlehnt) ist eine Mischung aus zielgerichteter, intelligenter Unverschämtheit, charmanter Penetranz und unwiderstehlicher Dreistigkeit.
Vierhundert-Fünfzig-Euro! Bist du deppat. Das kann was. Die verlangen für ein Blattl Papier, das bestätigt dass ich die anderen Papierln besitze, soviel wie der Kindergarten des Thronfolgers im Monat kostet.
3x raten wofür ich mich entschieden habe?
Richtig! Seit gestern bin ich nun stolzer Besitzer eines QAMP-Zertivikats.
Hat mich 10.- Euro gekostet und das Versprechen mit der Ausstellerin ins Kino zu gehen.
Ich liebe den Geschäftssinn meiner Tochter.
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Sonntag, 24. Oktober 2010
Sonntag, 20. Juni 2010
Q200: Ich bin ein QAMP!!!!!
Da schaue ich heute in meine Mail-Box rein und finde eine E-Mail von future-network-cert.at. D.h. soviel wie: Das Ergebnis der CPRE-Prüfung (Q198) steht fest. Der Vortragend sagte: "Wenn das Ergebnis negativ ist, dann wird ihnen das persönlich per Telefon mitgeteilt!". Genau aus diesem Grund hab ich mein Handy seit Mittwoch abgedreht. Und jetzt?
"GESCHAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAFT".
"GESCHAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAFT".
Mittwoch, 16. Juni 2010
Q198: QAMP, der kleine Bruder von Kermit den Frosch!
Bin seit drei Tagen mit KillBill auf Fortbildung. Titel des Seminars: „Grundlagen des Requirementsengineering“. Wie der Titel schon sagt geht’s um Anforderungen in der Softwareentwicklung.
Das Seminar schließt mit einer Prüfung ab, die uns, vorausgesetzt wir bestehen, den Certified Professional Requirements Engineer (CPRE) einbringt. Das Ding fehlt mir noch in meiner Sammlung. Denn gemeinsam mit meinem ISTQB-Full Advanced Certificat wäre ich dann ein QAMP. Was sich anhört wie der Bruder von Kermit den Frosch, ist in Wirklichkeit das Zertifikat zum „Quality Assurance Management Professional“. Auf Deutsch: „Software Quality Wunder Wuzzi“.
Eine Regel von mir lautet: Sei am ersten Kurstag der Erste, dann kannst du dir den besten Platz aussuchen. So war es dann auch. Nach 3x Probesitzen war es klar. Ich kapere die Plätze auf der Stirnseite. Perfekt. Ein großer Monitor zu meiner Linken, ein großer in Front an der Wand. Ich sitze strategisch günstig.
Jeder angehende CPRE der in den Raum kommt will den Platz neben mir haben. Auf die Frage: „Entschuldigung, ist der Platz noch frei?“ kommt immer die selbe Antwort: „Nein, der ist reserviert für meine Kollegin!“. Ich hoffe KillBIll weiß es zu schätzen. Wenn mir einer den Robben oder Rooney in Form eines Panini-Pickerl angeboten hätte, hätte ich den Platz hergegeben. Aber so! Ob KillBill den Robben hat?
Wir erfahren im Seminar u.a. dass CPREs kurz und prägnant Anforderungen definieren. Ein Teilnehmer entpuppt sich als Macho. Sein „In Zukunft sage ich also zu meiner Frau, in zehn Minuten muss das Essen am Tisch stehen!“ quittiert KillBill mit einem Blick der töten kann. Ihr Blick ist aber nur auf „fast“ eingestellt, daher überlebt er es.
Schenkelklopfende Kursbesucher. KillBill tötet jetzt jeden mit Blicken. Sie kann das. Ich stelle mir gerade vor wie sie die Typen mit ihren Bambusrohr (Sorry Bill, aber ich weiß den korrekten Terminus deiner Waffe nicht!) durch den Euro-Plaza treibt.
Bei der ersten Kaffeepause bemerke ich dass den Kursveranstaltern die Bedürfnisse ihrer Stakeholder (ich bin in dem Fall ja einer) wurscht sind. Der Kaffee schmeckt unter jeder Sau. Was aber tut ein angehender Requirementsengineer den die Augen gleich zufallen? Richtig. In der Not frisst der Teufel Fliegen, aka trinke ich die grausliche Koffeinbrühe.
Der Kursstoff ist ziemlich zäh. Mit einer Übung, bei der wir eine Kontextanalyse für ein zu analysierendes System durch spielen, retten wir uns in die Mittagspause. Um 13:00 geht’s weiter.
Um 13:15 holt mich das totale Tief. Der gegrillte Zander zieht das Blut aus meinem Hirn ab, ich schlafe mit offenen Augen. Ob der Vortragende das bemerkt? Ich komme mir vor wie Mel Gibson in „Fletchers Visionen“. Meine Augenlieder sind mit imaginären Pflastern fixiert. So gegen 14:00 bin ich dann wieder munter. Kopftechnisch gesehen. Wir lernen von Universalquantoren, Linguistischen Effekten und Satzschablonen. Bauehh!
Ich schlaf gleich wieder ein. Gähhn. Satzschablonen sind Techniken aus dem IT-Mittelalter, aber wegen der Prüfung lernen wir sie trotzdem. Ich hab im USV-Microteam bereits vor einem Jahr Satzschablonen eingesetzt und DirtyDancing war der Meinung das liest sich „Scheiße“. Also sie hat es nicht mit diesen Worten gesagt, aber gemeint war es so.
Ich versuche etwas mitzunehmen und frage zum Thema „Definition von Akzeptanzkriterien für Abnahmetests“ nach. Die Antwort des Vortragenden ist wie die eines Politikers. Viel Blabla, aber nichts Konkretes. Mit mir nicht. Ich zahle nicht für solche Antworten. Ich hake nach. Trotzdem gelingt es mir nicht eine gescheite Antwort zu erhalten. Na warte auf meine Kursbewertung!
Heute um 17:45 war dann der Spuk vorbei. Ich habe den Prüfungsbogen nach 67 Minuten abgegeben. Am Freitag erfahren wir dann was dabei raus kommt. Vielleicht kann ich dann schon am Samstag QAMP auf meine Visitenkarte schreiben. Schau ma mal.
Das Seminar schließt mit einer Prüfung ab, die uns, vorausgesetzt wir bestehen, den Certified Professional Requirements Engineer (CPRE) einbringt. Das Ding fehlt mir noch in meiner Sammlung. Denn gemeinsam mit meinem ISTQB-Full Advanced Certificat wäre ich dann ein QAMP. Was sich anhört wie der Bruder von Kermit den Frosch, ist in Wirklichkeit das Zertifikat zum „Quality Assurance Management Professional“. Auf Deutsch: „Software Quality Wunder Wuzzi“.
Eine Regel von mir lautet: Sei am ersten Kurstag der Erste, dann kannst du dir den besten Platz aussuchen. So war es dann auch. Nach 3x Probesitzen war es klar. Ich kapere die Plätze auf der Stirnseite. Perfekt. Ein großer Monitor zu meiner Linken, ein großer in Front an der Wand. Ich sitze strategisch günstig.
Jeder angehende CPRE der in den Raum kommt will den Platz neben mir haben. Auf die Frage: „Entschuldigung, ist der Platz noch frei?“ kommt immer die selbe Antwort: „Nein, der ist reserviert für meine Kollegin!“. Ich hoffe KillBIll weiß es zu schätzen. Wenn mir einer den Robben oder Rooney in Form eines Panini-Pickerl angeboten hätte, hätte ich den Platz hergegeben. Aber so! Ob KillBill den Robben hat?
Wir erfahren im Seminar u.a. dass CPREs kurz und prägnant Anforderungen definieren. Ein Teilnehmer entpuppt sich als Macho. Sein „In Zukunft sage ich also zu meiner Frau, in zehn Minuten muss das Essen am Tisch stehen!“ quittiert KillBill mit einem Blick der töten kann. Ihr Blick ist aber nur auf „fast“ eingestellt, daher überlebt er es.
Schenkelklopfende Kursbesucher. KillBill tötet jetzt jeden mit Blicken. Sie kann das. Ich stelle mir gerade vor wie sie die Typen mit ihren Bambusrohr (Sorry Bill, aber ich weiß den korrekten Terminus deiner Waffe nicht!) durch den Euro-Plaza treibt.
Bei der ersten Kaffeepause bemerke ich dass den Kursveranstaltern die Bedürfnisse ihrer Stakeholder (ich bin in dem Fall ja einer) wurscht sind. Der Kaffee schmeckt unter jeder Sau. Was aber tut ein angehender Requirementsengineer den die Augen gleich zufallen? Richtig. In der Not frisst der Teufel Fliegen, aka trinke ich die grausliche Koffeinbrühe.
Der Kursstoff ist ziemlich zäh. Mit einer Übung, bei der wir eine Kontextanalyse für ein zu analysierendes System durch spielen, retten wir uns in die Mittagspause. Um 13:00 geht’s weiter.
Um 13:15 holt mich das totale Tief. Der gegrillte Zander zieht das Blut aus meinem Hirn ab, ich schlafe mit offenen Augen. Ob der Vortragende das bemerkt? Ich komme mir vor wie Mel Gibson in „Fletchers Visionen“. Meine Augenlieder sind mit imaginären Pflastern fixiert. So gegen 14:00 bin ich dann wieder munter. Kopftechnisch gesehen. Wir lernen von Universalquantoren, Linguistischen Effekten und Satzschablonen. Bauehh!
Ich schlaf gleich wieder ein. Gähhn. Satzschablonen sind Techniken aus dem IT-Mittelalter, aber wegen der Prüfung lernen wir sie trotzdem. Ich hab im USV-Microteam bereits vor einem Jahr Satzschablonen eingesetzt und DirtyDancing war der Meinung das liest sich „Scheiße“. Also sie hat es nicht mit diesen Worten gesagt, aber gemeint war es so.
Ich versuche etwas mitzunehmen und frage zum Thema „Definition von Akzeptanzkriterien für Abnahmetests“ nach. Die Antwort des Vortragenden ist wie die eines Politikers. Viel Blabla, aber nichts Konkretes. Mit mir nicht. Ich zahle nicht für solche Antworten. Ich hake nach. Trotzdem gelingt es mir nicht eine gescheite Antwort zu erhalten. Na warte auf meine Kursbewertung!
Heute um 17:45 war dann der Spuk vorbei. Ich habe den Prüfungsbogen nach 67 Minuten abgegeben. Am Freitag erfahren wir dann was dabei raus kommt. Vielleicht kann ich dann schon am Samstag QAMP auf meine Visitenkarte schreiben. Schau ma mal.
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